Dienstag, 9. Januar 2018

♡Rezension♡ Percy Jackson - Diebe im Olymp

Titel: Percy jackson - Diebe im Olymp
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Seiten:  448 Seiten
Reihe: Band 1 von 5

Kaufen könnt ihr es bei Carlsen oder bei Amazon.


Klappentext:
Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: Er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.

Beurteilung:
Ich bin kein großer Freund vom Re-Readen. Ich habe erst ein einzige Buch zweimal gelesen. Doch nun überkam mich einfach eine total Sehnsucht nach dem Half-Blood-Hill und nach Percy. Also habe ich mir den ersten Teil geschnappt und einfach nochmal gelesen. Immerhin habe ich den wunderschönen Schuber ja auch nicht umsonst bekommen. 
Was soll ich sagen? Ich war wieder zuhause. Es war so wunderbar wieder mit Percy in den Kampf zu ziehen. Mir war gar nicht bewusst, was ich alles vergessen hatte. Es passierte so viel in dem Buch. Jedes Kapitel war ein eigenes Abenteuer und ich war mittendrin. 
Zu Beginn lernt man Percy kennen und merkt schnell, dass er besonders ist. Es ist spannend zu erleben, wie er sich aufmacht ins Camp und auf dm Weg schon mit allerhand Ungeheuern in Berührung kommt. Als Mythologie-Fan weiß man natürlich schon vieles, was Percy erst noch entdeckt. Ich konnte die Hütten zu den Göttern zu ordnen und einiges mehr. Ich war auch viel aufmerksamer beim Lesen, als beim ersten Mal, denn ich wollte wissen, welche Abenteuer ich schon alle vergessen hatte. Es war ein tolles Erlebnis und die Geschichte ist in sich sehr schlüssig. Ich habe aber auch das Gefühl, dass Rick Riordan mit seinen Geschichten gewachsen ist und die neusten Bücher alle noch besser sind. Trotzdem ist Percy einfach wunderbar. 
Percy ist ein Junge, mit nicht so großem Selbstvertrauen, da er Legastheniker ist und ADHD hat. Er später lernt er, dass diese Krankheiten ein Teil seines Halbblut-Daseins sind. Er hat keine Ahnung davon, wie er sich zu verhalten hat und landet ständig in irgendwelchen Fettnäpfchen und macht sich nicht nur Freunde. Doch für mich macht gerade das ihn aus. 
Annabeth war anfangs noch total unnahbar und eher auf sich bedacht. Doch zunehmen mit der Geschichte ändert sich das und sie setzt sich für ihre Freunde ein. Ich konnte mich schon immer gut mit ihr identifizieren, da wir einiges gemeinsam haben. Sie ist klug, strategisch und liest gerne. Vermutlich wird sie deshalb auch zu einem meiner Lieblinge. Ich glaube sie wäre eine tolle beste Freundin. 
Grover macht mit seiner lustigen Satyr-Art die Geschichte perfekt. Ich muss immer wieder über ihn schmunzeln und freue mich, darüber, dass er zu Percys Trio gehört. 
Den Schreibstil von Rick Riordan finde ich wunderbar. Er ist flüssig und total lustig. Nebenbei lernt man viel über die Mythologie, die er um ein paar bekannte Leute ergänzt hat (Shakespeare zum Beispiel). Hier muss man auch mal die Übersetzerin loben, die den Charme der Bücher perfekt einfängt und übermittelt. 
Ich besitze den sehr schlichten und wunderschönen Taschenbuch-Schuber. Die Cover sind schlicht und zeigen je einen Gott. Mir gefällt das total gut, aber die originalen Cover finde ich auch super. 
Es hat sich für mich definitiv gelohnt, dieses Buch zu re-readen und ich denke, dass ich das nun häufiger mal tun werde. Die andere Teile warten auf mich.
Fazit:
Ich liebe Percy Jackson immernoch und es war für mich wie nachhause kommen. Es ist ein wunderbares, lustiges und spannendes Buch, das sehr viel Wissen vermittelt und dabei gut unterhält. Für mich wird es immer eines meiner Lieblingsbücher bleiben! 

~Anna 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen