Dienstag, 11. Juli 2017

♠Rezension♠ Descendants - Die Nachkommen

Titel: Descendants - Die Nackommen 
Erscheinungsjahr: 2015
Länge: 112 Minuten 
Studio: Disney 



Inhalt:
Als erste Amtshandlung möchte der zukünftige König von Auradon die Kinder der Disney-Bösewichte von der Insel der Verlorenen holen, um sie in Auradon leben zu lassen. Von Maleficent angestiftet sollen sie den Zauberstab der guten Fee stehlen, damit ihre Eltern wieder zur Macht gelangen und Auradon unterwerfen können. Mit List und Intrigen kommen sie ihrem Ziel immer näher, wenn da nur nicht die Kraft der Liebe im Weg stände.

Cast: 
- Mal, Tochter von Maleficent - Dove Cameron (bekannt aus der Serie "Liv und Maddy")
- Jay, Sohn von Djafar - Booboo Stewart (bekannt aus Twilight)
- Carlos de Vil, Sohn von Cruella de Vil - Cameron Boyce (spielt in der Serie "Jessie" mit)
- Evie, Tochter der bösen Königin - Sofia Carson

Beurteilung:
Meiner Meinung nach merkt man direkt, dass es ein Disney Channel Original Movie ist. Das liegt zum Einen an der Schauspieler-Wahl (viele kennt man aus anderen Disney-Produktionen), aber eben auch an der gesamten Handlung. Es gibt ein Königreich bestehend aus vielen Disney-Charakteren und es wird regiert von Belle und dem Biest. Wie man es von Disney kennt wird oft gesungen und am Ende gewinnt das Gute.
Trotzdem oder gerade deswegen mag ich den Film. Für mich war es interessant zu sehen, wie die Kinder der bekannten Figuren so sein könnten und was mit den Eltern passiert ist.
Außerdem vermittelt der Film eine schöne Botschaft, nämlich dass man jedem eine Chance geben sollen, denn Kinder von Bösewichten sind nicht automatisch böse. Das merkt man auch bei den vier ausgewählten Kindern. Zwar könnte man besonders Mal zu Beginn als sehr böse betrachten, doch es ändert sich im Laufe der Zeit.
Auch wird gezeigt, dass Menschen ganz schnell Vorurteile haben, weshalb es die Vier nicht immer leicht hatten und ihr Verhalten nicht immer geduldet wurde.
Wie könnte es anders sein, waren sie alle schön oder strebten nach Schönheit und Perfektion, was aus eigentlich Guten auch mal die "Bösen" machen konnte.
Witzig waren die Darstellungen der Bösewichte, da die sich auch untereinander nicht immer leiden konnten. Denn Maleficient hielt sich ganz klar für die Anführerin, was nicht unbedingt auf Gefallen traf.

Fazit:
Es wurden durch Charme, Witz und Gesang wichtige Werte vermittelt. Trotzdem wurden die "bösen" Kinder nicht zu lieben Engeln und alle behielten einen glaubhaften Charakter,
Ein schöner Film, den man sich durchaus anschauen kann und in einer Disney-Sammlung nicht fehlen sollte.


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