Samstag, 8. Juli 2017

In der Plauderecke mit ... Jaqueline Kropmanns

Das heutige Interview ist mit einer sehr lieben Autorin, durch die ich auch auf den GedankenReichVerlag aufmerksam wurde. Lest einfach mal selber. 

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:
Erstmal ein ganz liebes Hallo an alle! Ich bin Jaqueline Kropmanns, werde aber von allen nur Jay genannt. Seit 27 Jahren lebe ich in Hamburg – also mein ganzes Leben lang. Ich bin gelernte Mediengestalterin, mache zur Zeit eine zweite Ausbildung zur Buchhändlerin, gestalte Cover für Verlage und Selfpublisher und ich bin Autorin.

Ihr könnt mich auf Facebook finden: https://www.facebook.com/J.Kropmanns/
Auf Twitter: https://twitter.com/Jaqueline_K_
Und auch über meine eigene Homepage, die ich hauptsächlich als Designerin verwende, dort findet man aber auch etwas über meine Bücher: https://www.jaqueline-kropmanns.de

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?
Ich habe drei fertige Manuskripte in der Schublade – das erste wird diesen August im GedankenReich Verlag veröffentlicht.

3. Wie heißt dein Buch und wovon handelt es?
Ich erzähl mal von dem Buch, das veröffentlicht wird: Es heißt „Weltenmalerin – Im Geist des Riesen“ und handelt von einer jungen Frau, die aus ihrer gewohnten Welt ausbricht und sich auf eine Reise ins Ungewisse begibt. Hier findet sie nicht nur sich selbst und ihre Bestimmung, sondern auch ihre Liebe und steht am Ende vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?
Das ist jetzt sicher die Erfüllung eines Klischees, aber bei meinem aktuellen Projekt ist es einfach so passiert– ich habe geträumt. Eine Szene aus dem Buch entspringt vollkommen meinen Träumen, die ich natürlich erstmal ordnen musste. Nachdem ich dann das Wirr Warr und das viel zu Kuriose herausgefiltert habe, entstand die Idee zu meinem Buch. Generell entstehen die Ideen ganz zufällig, mal nur durch ein Wort, mal durch ein Bild, mal durch etwas ungewöhnliches, dass ich im Vorbeigehen bemerke.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:
Sieht es nicht toll aus? 
Das macht bestimmt jeder Autor auf seine ganz eigene Weise. Ich denke. Wirklich, ich liege manchmal einfach nur da, blicke aus dem Fenster in den Regen und denke über das nach, was mir da in den Kopf gewandert ist. Sei es durch einen Traum oder auch einfach nur durch eine Tür, an der der letzte Schnee des Winter hängt (Auch dazu habe ich noch ein paar Ideenfetzen in meinem Notizbuch), nachdem mich der Geistesblitz getroffen hat, muss ich erstmal denken und im Anschluss darüber reden. Meist nur mit mir selbst, in mein Diktiergerät, um mir später alles anzuhören und dabei Notizen zu machen. Der erste Schritt ist für mich immer der grobe Plot – wo stehe ich am Anfang, wo will ich am Ende sein. Den arbeite ich immer feiner aus, bis ich mich an die Figuren mache. Ich arbeite also vom Großen zum Detaillierten, recherchiere, schreibe alles strukturiert auf – und irgendwann bin ich soweit, das erste Kapitel zu schreiben.
Ich bin eigentlich durch und durch Planerin – ich plane jedes Kapitel einzeln, schreibe alles in Stichpunkten auf und habe quasi schon ganz früh die komplette „Ideenskizze“ des Buches in Stichpunkten. Das erste Kapitel jedoch schreibe ich ganz frei, wie es mir in den Sinn kommt.

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor
Das war Glück. Ich hatte eigentlich vor, Selfpublishing auszuprobieren, auch wenn mir der Gedanke noch ein bisschen Angst gemacht hat. Durch Zufall lernte ich den GedankenReich Verlag und die zauberhafte Verlegerin kennen – und dann ging auf einmal alles rasend schnell. Ich sandte mein Manuskript ein, es wurde genommen und jetzt arbeiten wir Hand in Hand an wundervollen Details, während mein Buch bei der Lektorin liegt.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?
Ich denke, jeder hat Hilfe dabei. Oder sollte sie zumindest haben. Ich hatte viel Austausch mit meinen Schreibmädels aus der Schreibnacht (Ein Hallo an all die wundervollen Chatadias), hatte Unterstützung von so vielen Menschen, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit dem Bedanken anfangen soll. Ganz allein in meinem stillen Kämmerchen hätte ich es bestimmt nicht bis ans Ende geschafft.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?
Ich versuche, meine 500 – 1000 Wörter am Tag zu schaffen. Ob das immer der Fall ist, sei mal dahin gestellt :D

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?
Meine Schreibmädels gefragt, gemeinsam mit ihnen hin und her überlegt. Viel Brainstorming betrieben oder das Manuskript einfach mal weggelegt und in ein paar Tagen nochmal drauf gegucken. Meist fallen mir tolle Lösungen unter der Dusche oder im Schlaf ein :D Darum liegt auch immer ein Notizbuch auf meinem Nachttisch.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?
Natürlich in der Welt von Harry Potter - oder aber auch in Mittelerde. Ich hätte aber auch nichts gegen Kaeleer aus „Die schwarzen Juwelen“ von Anne Bishop <3

11. Trifft man dich auf Messen an?
Ich bin dieses Jahr sowohl auf der FBM (als Besucherin) als auch auf der BuchBerlin, wo der GedankenReich Verlag einen Stand haben wird – dort wird man mich also definitiv antreffen.

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:
Eigentlich habe ich nur eine Botschaft an alle Autoren, Kreativen, Verlorenen: Hört nie auf, zu träumen.



Ich danke dir für das Interview und vielleicht hört man ja nochmal das Eine oder Andere von einander :)

~Anna

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