Mittwoch, 28. Juni 2017

Mitmach-Mittwoch #020: Blut-, Organ- und andere lebenswichtige Spenden.


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)
Thema des Mitmach-Mittwochs #020: Blut-, Organ- und andere lebenswichtige Spenden

Es ist mal wieder Zeit für ein sehr ernstes Thema, welches mir auch sehr am Herzen liegt.
Denn solche Aktionen machen es einfach anderen Leuten zu helfen.
Auf das Thema bin ich gekommen, weil am Wochenende bei uns eine Aktion der DKMS war. Es wird nämlich ein Spender für einen jungen Fußballer aus unserer Stadt gesucht und alle Bewohner waren eingeladen sich registrieren zu lassen.
Ich habe mich direkt an meinem 18. Geburtstag registrieren lassen, denn ich denke, wenn jemand meine Stammzellen gebrauchen kann, will ich sie auch spenden. Für den Spender entsteht dabei ja kaum ein Risiko und der Gedanken ein Leben gerettet zu haben ist toll.
Ich setze euch mal den Link rein, falls ihr noch nicht registriert seid. Es gibt ein paar Sachen, die man erfüllen muss, z.B. zwischen 18 und 55 Jahren alt sein und in Deutschland leben. Doch das trifft auf viele Leute hier zu. Die Anmeldung ist auch sehr einfach. Ihr bekommt ein Wattestäbchen und müsst es ein bisschen im Mund bewegen, dann schickt ihr es zurück und bekommt euren Spenderausweis. Es kostet euch auch nichts.
Registriert euch hier!
Wenn ihr nicht in das Raster passt könnt ihr natürlich auch mit Geld helfen, aber ob und wie man hilft muss jeder selber entscheiden.

Ich besitze auch einen Organspendeausweis. Sollte mir also mal was passieren (ich hoffe das geschieht nicht!), darf man meine Organe nutzen, um anderen ihr Leben zu schenken. Im Grab brauche ich die auch nicht mehr, da kann sie auch jemand sinnvoller nutzen. So einen Ausweis bekommt man an verschiedenen Stellen. Man sollte ihn nur auch dabei haben. Meiner ist im Geldbeutel.
Das ganze kann man auch online ausfüllen und dann ausdrucken. Den Ausweis findet ihr hier!

Bleibt noch die Blutspende. Bisher habe ich mich nicht getraut, ich will einfach nicht alleine hin. Pierre hat Angst vor Nadeln und begleitet mich also nicht. Meine Mama darf kein Blut spenden, weil sie Tabletten nimmt. Aber sobald der nächste Termin ist gehe ich hin, zusammen mit meinem Onkel. Der geht regelmäßig (einmal im Monat). Ich bin schon ganz gespannt darauf, er sagt das Beste ist das Essen danach, der Rest geht ganz schnell.
Hier findet ihr Infos zum Blut spenden.

Ihr seht also, ich versuche Menschen zu helfen. Wenn ich also mal gebraucht werde bin ich startklar.
Vielleicht hat jetzt der eine oder andere etwas erfahren und will helfen. Es wird sich bestimmt auszahlen, lest euch einfach mal ein bisschen was durch.

Kennt ihr denn noch andere solcher Spenden? Etwas was ich vergessen habe?
Erzählt es mir gerne!

~Anna

Thema nächste Woche: Dystopie und Utopie

Dienstag, 27. Juni 2017

♡Rezension♡ Die Stunde der Schuld

Hier mal wieder eine Rezension von Silvia für euch


Titel: Die Stunde der Schuld 
Autor : Nora Roberts 
Verlag : blanvalt
Seiten : 606

Kaufen könnt ihr es bei Blanvalet oder bei Amazon

Klappentext :
Sie ändert ihren Namen sie ändert ihr Leben - aber jemand will sie nicht gehen lassen...

Naomi Carson war elf, als sie ihrem Vater eines Nachts in den Wald folgte. Dort machte sie eine grausige Entdeckung, die ihre Welt zerbrechen ließ - denn ihr Vater war nicht der Mann, für den ihn alle hielten. Trotz allem wuchs Naomi zu einer starken jungen Frau heran. Nun hat sie beschlossen, ihr unstetes Leben aufzugeben und endlich sesshaft zu werden. Sie verliebt sich in ein altes Haus an der Küste - und in den attraktiven Xander Keaton: Doch als im Wald bei ihrem Haus eine Frauenleiche auftaucht, scheint der Albtraum von neuem zu beginnen...                      

Beurteilung :

Bestimmt die DNS wer wir sind oder wir selbt?
Eine große Frage.

Naomi ist eine jener Protagonistinnen, in die man sehr einfach schlüpfen kann. Nicht zuletzt deshalb, weil man zu Anfang des Buches die Vorgeschichte von ihr als kleines Mädchen erzählt bekommt. Mir hat es sofort das Herz gebrochen, ein Schicksalsschlag nach dem anderen, doch statt daran zu zerbrechen wird sie zu einer starken Frau, die das Beste aus ihrer Situation macht. Wie sie sich verhält, was sie fühlt, ist einfach nachvollziehbar, wie jeder an ihrer Stelle fühlen würde. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, der die Vergangenheit zu seinem Beruf gemacht hat, versucht sie alles zu vergessen. Aus diesem Grund versucht sie Abstand zu Anderen zu halten, da sie nicht wie schon oft verletzt werden möchte. Was ihr jedoch jetzt nicht mehr gelingen will.

Xander ist ein ausgeglichener, geduldiger und zielstrebiger Mann. Was er will bekommt er auch. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch.

Die Chemie, bzw die Funken, die zwischen den beiden flogen, waren für mich direkt spürbar. Als er heraus fand wer sie ist,  viel eher wer ihr Vater, geht er klasse damit um, es ist ihm letztlich einfach egal.

Zuerst dachte ich im Laufe des Buchs, warum ist den der " Liebesteil " so in die Länge gezogen, wann wird es endlich spannend? Als es dann soweit war habe ich es verstanden. Es sollte alles auf einem starken Konstrukt stehen, das auch bei schweren Unwetter nicht zusammenbricht.
Was den "Krimiteil " betrifft, habe ich total mitgefiebert. Von wegen Wer und Warum. Ich hatte 2 in Verdacht und bei einem lag ich richtig. Die Geschichte bauscht sich immer mehr auf bis zum Finale. Womit wir zu meinem einzigen minus Punkt kommen. Es wird spannender und spannender und dann zack, Ende!
Es kam zu abrupt und war meiner Meinung nach der Geschichte nicht würdig. Das hätte ich mir anders und ausführlicher gewünscht. Aber letztlich tut es dem ganzen keinen Abbruch.

Fazit :
Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt warum ich Nora Roberts liebe. Auf jeden Fall eines meiner Jahres Highlights bisher und absolut empfehlenswert.
Silvia.

Montag, 26. Juni 2017

Privat mit Thalea: Was denkst du, kannst du besonders gut


Die Frage, die ich heute gestallt habe fanden einige sehr schwer zu beantworten. Ich finde das einfach 😆
Die Frage: Was denkst du, kannst du besonders gut?

Ich kann einige Sachen besonders gut.
Das fängt an mit dem Backen. Ich liebe backen und alles schmeckt auch immer (leider verbrennt es manchmal ein bisschen, aber nie zu schlimm... liegt aber am Ofen nicht an mir). Meistens sieht es auch echt gut aus.


Außerdem kann ich mehr oder weniger gut singen. Ich war mal in einer band und habe nur positives Feedback bekommen. Auch Pierre hört mir gerne zu und es macht mir sehr viel Spaß. Ich kann auch mit jeder Stimmung singen, wenn ich traurig bin bessert es auch meine Laune. Wenn ich gute Laune habe experimentiere ich eher mal rum (das kann dann auch schnell nach hinten losgehen und sehr schief werden).

Des Weiteren bin ich sehr kreativ und begabt mit der deutschen Sprache (also wenn ich will). Ich zeichne manchmal oder bastel. Dann kann auch mal ein Spiel oder ähnliches bei rum kommen.

Eins meiner Talente ist auch "Meckern". Nicht umsonst stehe ich in der Abizeitung unter Meckertante. Aber ich habe ständig an irgendetwas zu meckern, aber meistens eher aus Spaß.

Ich glaube, das reicht dann auch an verborgenen Talenten. Mehr fällt mir gerade auch nicht ein.

Was könnt ihr denn besonders gut?

~Anna


Samstag, 24. Juni 2017

In der Plauderecke mit ... Doris E. M. Bulenda

Heute bekommt ihr das Interview von der lieben Doris, die immer fließig kommentiert und somit Bloggern eine Freude macht. Aber auch was sie uns zu erzählen hat ist spannend.


1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können: 
Mein Name ist Doris E. M. Bulenda, ich stamme aus München und lebe jetzt in Ungarn. Du kannst mich auf meinen beiden Webseiten www.daemonen-lady.de oder dorisembulenda.de.tl finden. Bei Facebook kannst du gerne meine Autoren-Seite Doris E. M. Bulenda besuchen.

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?
Bisher habe ich sechs Bücher geschrieben, davon sind drei bereits veröffentlicht, zwei weitere werden im Herbst 2017 erscheinen und das sechste im Frühjahr 2018.
Außerdem werden einige meiner Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien erscheinen. Zum Beispiel bin ich in den "Magischen Kurzgeschichten" in Band 2, Band 3 und Band 4 des "Schwarzer Drachen Verlages" vertreten. Auf der Webseite www.schwarzer-drachen-verlag.de findest du dazu alle Einzelheiten.
In der Anthologie "Karneval des Todes", die im August im Twilight-Line Verlag erscheinen wird, bin ich mit der Story "Balur der Krieger" vertreten. (www.twilightline.com)
In der Anthologie "Veganes Leben", die als e-Book und als kostenloser Download erscheinen wird, findest du meine Story "Der Kampfsportmeister". Der Download wird auf der Webseite www.christian-von-kamp.de zur Verfügung gestellt werden, sobald die Anthologie fertig ist.

3. Wie heißen deine Bücher und wovon handeln sie?
Bereits veröffentlicht ist meine Dämonen-Lady-Trilogie:
Band 1: Dämonen-Lady – Lust im Reich der Schatten
Band 2: Lady Aziz – Lustvoller Roadtrip
Band 3: Dämonen im Labyrinth der Lüste
Diese drei Bücher sind sehr erotische Fantasy-Romane, die von einer "ganz normalen" Menschenfrau handeln, die durch eine geglückte Beschwörung Kontakt zu dem Dämon Aziz bekommt. Dieser Dämon ist ziemlich versoffen und sexbesessen, ein typischer Dämon also. Außerdem schafft er es immer wieder, sich – und
andere, vor allem seine Dämonen-Lady – in ordentliche Schwierigkeiten zu bringen. Durch den Dämon erlebt die Menschenfrau viele - nicht nur - erotische Abenteuer auf den vielen verschiedenen Welten des Dämonenreiches. Magie ist natürlich überall vorhanden, auch die Menschenfrau lernt, mit der dämonischen Magie umzugehen und sie richtig anzuwenden. Und auch Beelzebub hat die Finger mit im Spiel und mischt bei den Abenteuern der beiden kräftig mit ...

Band 1 
Das vierte Buch "Dämonische Lovestory" (wird im Herbst im Schwarzer Drachen Verlag erscheinen) erzählt in sich abgeschlossene Geschichten von der Freundschaft und den spannenden Abenteuern der selbstbewussten Lissy und ihrem Dämonen-Freund Z-hr'o.

Das fünfte Buch "Höllentrip mit Luzifer" (ebenfalls Herbst/Schwarzer Drachen Verlag) handelt von einer Frau, die seit Jahren auf der Flucht vor einem Stalker ist. Als letzten Ausweg gibt ihr ihr Kater den Tipp, sich Hilfe bei ihrer verstorbenen Großmutter, die eine Hexe war, zu holen. Und so machen sich Frau und Kater auf zu einem wilden Höllentrip.

Für das sechste Buch steht der Titel noch nicht ganz fest, es handelt sich um ebenfalls eine Fantasy-Abenteuerstory. Es erzählt die aufregenden Erlebnisse einer Kampfsportmeisterin, die sich mit Göttern, Dämonen, Schlangen und Mutantenkriegern herumschlagen muss. Und natürlich gibt es auch eine romantische Lovestory darin.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?
Viele dieser Geschichten trage ich schon lange, manche jahrelang, in meinem Kopf herum. Und jetzt – weil ich inzwischen mehr Zeit und Muße habe – habe ich mich dazu entschlossen, diese Stories aufzuschreiben und meine Helden das Licht der Buchwelt erblicken zu lassen.
Viele gute Ideen bekomme ich auch auf stundenlangen Geländeritten mit meinem Hengst. Ich nenne mein Pferd "Dreamy" auch oft meine Muse, weil ich so viele gute Inspirationen bei unseren Ausritten bekomme.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:
Nun, als erstes durchdenke ich die Story ganz gründlich, sobald ich eine Idee dazu habe. Für meine "Dämonen-Lady", für den Band 1, habe ich eineinhalb Jahre zum Ausarbeiten und Schreiben gebraucht. Bei Band 2 und Band 3 hat es dann nicht mehr so lange gedauert, da sind die Ideen nur so geflossen ...
Viele Geschichten sind auch aus einer kleinen, winzigen Idee, die mir zum Beispiel beim Anblick eines Gegenstandes oder bei einer Zeitungsmeldung oder ähnlichem gekommen sind, entstanden. Ich versuche dann, die Vorgeschichte zu der Idee zu finden und danach den weiteren Verlauf zu erarbeiten. Sobald ich das Grundgerüst – und oft schon mehr als das – gründlich in meinen Gedanken ausgearbeitet habe, beginne ich mit dem Schreiben. Dann geht es aber oft ganz schnell, bis ich die Story auf das Papier – oder genauer gesagt in den PC – bekomme.

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor
Band 2
Ich habe – als typischer "Homo Computus", absoluter Computer-Freak seit Jahrzehnten – alles über das Internet gemacht. Den Verlag für meine Dämonen-Lady Trilogie, DeBehr Verlag, habe ich im Internet mit Hilfe von Google gefunden und einfach mal den Band 1 – gleich das komplette Manuskript – hingeschickt. Ich habe das Manuskrip auch noch an zwei andere Verlage geschickt, aber der Verlag DeBehr hat am schnellsten reagiert und das Buch innerhalb von ein paar Wochen angenommen. Und hat mich dann ermutigt, weiterzuschreiben und zwei weitere Bände zu veröffentlichen.
Zum Schwarzer Drachen Verlag bin ich über die Ausschreibung auf ihrer Webseite gekommen. Ich habe einfach mal eine Kurzgeschichte hingeschickt, die dort Gefallen gefunden hat. Als ich die Fortsetzung dieser Story geschrieben hatte, hat mich Sandra Schwarzer, die Herausgeberin, ermutigt, weitere Stories zu diesem Thema schreiben – und so ist das Buch "Dämonische Lovestory" entstanden. Sandra Schwarzer hat wunderbare Illustrationen dazu gemacht – es wird ein ganz tolles Buch werden.
Der Rest hat sich dann eigentlich wie von selbst ergeben ... Ich habe im Internet auch die Ausschreibungen zu verschiedenen Wettbewerben gesehen, hier und da eine Story hingeschickt und bei zwei Wettbewerben bin ich ja auch erfolgreich gewesen.
Ich kann eigentlich nur sagen, dass es für mich nicht so schwierig war, meine Bücher zu veröffentlichen. Das Internet war mir dabei sicher eine große Hilfe, da ich dort schnell und unkompliziert alle Informationen gefunden habe, die ich brauchte.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?
Nein, ich habe während der kreativen Phase mit niemandem über meine Buchprojekte geredet, das tue ich jetzt auch noch nicht. Erst wenn ich ein Buch oder eine Story abgeschlossen habe und zum Verlag geschickt, rede ich darüber. Ich habe auch niemanden die Manuskripte lesen lassen, bevor ich sie an den Verlag geschickt habe. Aber als alter "Werbe-Fuzzy" mit jahrelanger Erfahrung in Werbung und Marketing habe ich in meiner beruflichen Laufbahn schon viel für das Veröffentlichen geschrieben. Zum Beispiel ganze Mengen von Werbetexten, Katalogtexten, Flyern, Anzeigen und solche Sachen. Ich hatte also schon Routine im Schreiben – allerdings eben auf einem ganz anderen Gebiet.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?
Das ist sehr unterschiedlich. Ich schreibe nicht jeden Tag und habe auch kein festes Pensum, das ich an einem Tag schaffen will oder muss. Wenn ich allerdings eine Idee habe, dann schreibe ich stundenlang, bis spät in die Nacht hinein. Die Geschichte oder der Teil davon muss dann fertig werden, vorher gehe ich nicht schlafen. Da wird es oft 3 Uhr, 4 Uhr oder noch später. Als typische Nachteule beginne ich mit dem Schreiben sowieso am liebsten abends. Am nächsten Abend überarbeite ich das Geschriebene nochmal – und am übernächsten Abend auch – so lange, bis ich damit zufrieden bin.

Band 3
9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?
Wenn ich bei einer Geschichte festgehangen bin, habe ich mich auf mein Pferd gesetzt und wir sind stundenlang durch die Natur gezogen. Im stillen, friedlichen Wald und zwischen den Bäumen habe ich dann nachgedacht, gegrübelt und mich von meiner Umgebung beeinflussen lassen. Ab und zu habe ich dann gemerkt, dass mein Pferd einfach – von mir unbemerkt – stehengeblieben ist und genüsslich gegrast hat, so vertieft war ich in meine Gedanken. Aber dann sind die Ideen nur so geflossen.


10. In welchem Buch würdest du gerne leben?
Ganz klar, in der Welt meiner "Dämonen-Lady". Ich reise leidenschaftlich gerne, am liebsten mache ich Rucksacktouren abseits der Touristenpfade. Und die Möglichkeit, viele fremde, unbekannte, interessante und auch ein bisschen gefährliche Welten zu erleben, fände ich großartig. Dazu noch mit einem Dämon als Gesellschaft – das wäre das Größte für mich.
Alternativ wäre ich auch gerne in einer der Welten von Isaak Asimov, zum Beispiel im Galaktischen Imperium, zuhause. Reisen durch Raum und Zeit, Raumschiffe, Roboter, Aliens ... einfach toll.

11. Trifft man dich auf Messen an?
Ich war dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse, aber leider war ich davon nicht so sehr begeistert. Die Möglichkeit, mich und meine Bücher dort zu präsentieren, war doch sehr beschränkt. Wahrscheinlich werde ich das nicht wiederholen. Aber man soll ja nie "nie" sagen ...

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:

Was mich sehr freut, ist dass das Genre "Fantasy" wieder richtig auflebt und dass so viele tolle neue Fantasy-Bücher erscheinen. Ich genieße mein Leben mit meinen acht Katzen und die Ausritte mit meinem Pferd. Dazu tue ich das, was mir am meisten Spaß macht, nämlich Bücher und Geschichten zu schreiben. Mittlerweile lebe ich da, wo andere Urlaub machen – und ich möchte alle Menschen – auch mit meinem Büchern – dazu ermutigen, ihre Träume umzusetzen. Traut euch, es rentiert sich wirklich, auch wenn man manchmal ordentlich Mut dazu braucht und oft harte Arbeit nötig ist. Eine ordentliche Portion Humor kann dabei auch nie schaden ...

Ich bedanke mich recht herzlich und hoffe du bleibst weiterhin fleißig und auch erfolgreich :) 
~Anna

Freitag, 23. Juni 2017

♡Rezension♡ Wir fliegen, wenn wir fallen

Titel: Wir fliegen, wenn wir fallen
Autorin: Ava Reed 
Verlag: ueberreuter
Seiten: 304
ISBN: 978-3-7641-7072-1

Kaufen könnt ihr es bei ueberreuter oder bei Amazon


Klappentext:
"Unsere Welt besteht aus vielen kleinen Wundern, wir nehmen uns nur zu selten Zeit für sie."

Eine Liste mit zehn Wünschen.
Ein letzter Wille.
Und zwei, die ihn gemeinsam erfüllen sollen.

Das ist die Geschichte von Yara und Noel.

Beurteilung:
Oft wurde mir von diesem Buch vorgeschwärmt. Ich kann es nur versteht. Es ist einfach unglaublich toll. Vom ersten Moment an habe ich das Buch geliebt und immer immer mehr.
Es ist so traurig, spannend, lustig und emotional. Man kann mit den Protagonisten Yara und Noel mitfiebern und viel erleben. Denn sie müssen (dürfen) eine halbe Weltreise hinter sich bringen.
Dass die beiden sich dabei so gut verstehen würde ist anfangs fast unvorstellbar. Doch das Ende war einfach wahnsinnig toll.
Die Kapitel sind kurz und immer abwechselnd aus der Sicht von Yara und Noel geschrieben. So bekommt man einen perfekten Eindruck von beiden. Man versteht sie und ihre Reaktionen besser und kann sich identifizieren.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt eindeutig zur Geschichte.
Ava hat einen sehr tollen, flüssigen und verständlichen Schreibstil, der das Lesen zu einem wahren Vergnügen macht. Die Seiten vergehen wie im Flug und plötzlich ist das Buch schon vorbei. Ich hätte auch gut und gerne nochmal 300 Seiten gelesen.
So war das Buch aber genau richtig. Es gab kein Geschwafel und die Handlung bliebt immer am Ball. Trotzdem hat man auch innere Eindrücke bekommen. Hier gelang Ava also ein super Balanceakt.
Ich habe nichts zu kritisieren, denn ich war und bin einfach verzaubert. Außerdem bin ich sehr traurig, dass Buch wieder zurückgeben zu müssen. Ich glaube, ich muss es mir kaufen.

Fazit:
Dieses Buch sollte im Regal nicht fehlen, denn es ist einfach zauberhaft. Ich kann es nur empfehlen und freue mich es gelesen zu haben. Eins meiner Highlights dieses Jahr!

~Anna

Dienstag, 20. Juni 2017

Mitmach-Mittwoch #019: Do it youself


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)
Thema des Mitmach-Mittwochs #019: Do it yourself

Diesen Mittwoch wollen wir uns mit dem Thema "Do it youself" beschäftigen.

Was ist DIY eigentlich?
Definiert wird es bei Wikipedia so: Do it yourself ist eine Phrase aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Mach es selbst. Mit der Phrase werden grundsätzlich Tätigkeiten bezeichnet, die von Amateuren ohne professionelle Hilfe ausgeführt werden. Besonders häufig gebraucht wird der Slogan im alltagskulturellen Kontext in Verbindung mit handwerklichem Selbermachen wie Reparieren, Verbessern, Wiederverwenden oder Herstellen.

Wir beide machen häufig Dinge selber. Auch wenn diese Dinge sehr unterschiedlich sind.
Pierre hat unseren Schreibtisch selber gebaut und auch das Hasengehege ist von uns selber gemacht worden. Beide Sachen erfüllen super ihren Zweck und sehen auch (mehr oder weniger) gut aus.
Ein DVD-Regal im Schreibtisch hat nämlich auch nicht jeder.

Aber auch Kleinigkeiten werden versucht selber zu machen. So hat Pierre sich einen "Fidget Spinner" selber gebaut. Er funktioniert, wenn auch nicht ganz so gut, wie ein gekaufter. Dafür können wir den Stempel "Selbstgemacht" drauf setzen.

ich mache auch gerne Sachen selber, besonders Geschenke. Dabei handelt es sich um Erlebnisbücher oder Badesalze. Auch Backmischungen mache ich gerne selber. Solche Sachen sind immer ein Highlight. Meine Familie freut sich über DIY-Geschenke mehr als über gekaufte.


Unser größtes Projekt war allerdings unser selbst erfundenes Spiel. Das war viel Arbeit, aber da steckt auch viel Liebe hinter. Ganz ausgereift ist es noch nicht. Das wird noch.

DIY-Ideen gibt es wahnsinnig viele im Internet, aber die besten Ideen entstammen meist der eigenen Fantasien.
Wenn ihr Ideen braucht findet ihr gute bei Pinterest oder auf Youtube.

Jetzt seid ihr gefragt, was habt ihr gebastelt, gestaltet oder hergestellt? Wir sind gespannt.

~Anna

Thema für nächste Woche: Blut-/ Organ- und andere lebenswichtige Spenden

♡Rezension♡ Die Buchspringer

Titel: Die Buchspringer
Autorin: Mechthild Gläser
Verlag: Loewe
Seiten: 380
Reihe: keine

Kaufen könnt ihr es bei Loewe oder bei Amazon







Klappentext:
Auf Schir Khan Rücken durch das Dschungelbuch jagen, mit Goethes Werther die Hexen aus Macbeth bekämpfen und mit Elizabeth Bennet für den gut aussehenden Mr. Darcy schwärmen ... Nie hätte Amy gedacht, dass sie den Figuren aus ihren Lieblingsbüchern so nah sein könnte! Doch sie ist eine Buchspringerin, und damit ist es ihr möglich, wirklich und wahrhaftig in jede Geschichte einzutauchen, die sie schon immer einmal erleben wollte, Amy testet ihre neue Fähigkeit ausgiebig - bis in der Buchwelt plötzlich gar nichts mehr so ist, wie es sein sollte.

Beurteilung:
Ich habe mir von diesem Buch mehr erhofft als es hergibt. Die 100 Seiten waren sehr träge und die Geschichte kam einfach nicht voran. Trotzdem wollte ich weiterlesen, um die Rätsel zu lösen. Doch die Rätsel war einfach zu lösen und das meiste war mir schon bewusst bevor es aufgedeckt wurde, da es nahe liegend war. Eine Sache hat mich wirklich überrascht, der Rest eher weniger. Ich würde sagen es war okay, aber meine Hoffnungen wurden nicht erfüllt. Dabei ist die Idee hinter dem Buch gar nicht schlecht und hätte viel mehr Potenzial gehabt.
Amy ist unbeliebt, weil sie liest und gute Noten schreibt (was ein Klischee...) und findet dann trotzdem ihre große Liebe, was auch wieder so typisch ist. Außerdem ist ihre Mutter alleinerziehend (und findet dann auch ihre große Liebe).
Mir gefiel jedoch gut, dass Amy in viele Klassiker gesprungen ist, wie z.B. Alice im Wunderland oder die Verwandlung, statt in moderne Bücher. So besteht die Chance, dass man die meisten Bücher kennt (und Amy kennt sie natürlich alle).
Spannend war auch die "Zwischengeschichte". Dies war eine Geschichte, von der zu Beginn jedes Kapitels ein Stück erzählt wurde. Sie spielt auch eine große Rolle.

* * * Vorsicht SPOILER * * *
Am Ende stirbt dann jemand und statt ganz tot zu sein, darf er in der Literatur weiter leben. Ich finde man sollte sich da schon für ganz oder gar nicht entscheiden. So erscheint es sehr unwirklich. Alle Buchfiguren können in die Draußenwelt und in alle anderen Bücher, aber er ist jetzt für immer in Peter Pan gefangen. Ziemlich unlogisch für mich.
* * * ENDE des Spoilers * * *
  
Zusätzlich gab es am Ende noch einen Logikfehler. Die Buchspringer müssen immer an der Stelle im Buch zurückspringen, an der sie auch reinkamen. Amy springt also in Peter Pan rein und im Dschungelbuch wieder raus... Dabei ist dies gar nicht möglich!? Es sind solche Kleinigkeiten, die mir schnell die Lust am Lesen nehmen können. Denn es hätte echt vermieden werden können.

Fazit:
Das Buch war okay, aber ich hätte es nicht unbedingt lesen müssen. Wenn man die Erwartungen nicht so hoch schraubt ist es bestimmt auch besser. Von mir bekäme es eher eine eingeschränkte Leseempfehlung.

~Anna

Montag, 19. Juni 2017

Privat mit Thalea: Was war dein peinlichstes Erlebnis


Ich habe heute wieder eine neue Frage gestellt. Eine etwas gemeine vielleicht, aber da müssen wir jetzt durch.
Was war dein peinlichstes Erlebnis? Mit dieser Frage beschäftige ich mich jetzt.

Ein Erlebnis hab ich da nämlich direkt im Kopf.
Es war im Sommer, ich war ca. 13 und ich hatte einen Rock an. Dann wollte ich in der Stadt was besorgen (unsere Stadt beschränkt sich auf wenige Leute) und hörte schon ein paar Mädels kichern habe mir aber nichts dabei gedacht und ging einfach weiter.
Auf einmal hielt ein völlig fremdes Auto an und die Beifahrerin macht mich darauf aufmerksam, dass mein Rock in der Unterhose hing. Seit dem habe ich wahrscheinlich nie wieder einen Rock angezogen.
Jetzt wusste ich auch warum die Mädels so gekichert haben.
Das schlimmste war die Kollegin meiner Mama hat es auch gesehen und ständig hat sie es mir wieder aufs Brot geschmiert und die Schmach noch größer gemacht.

Weiter peinliche Erlebnisse sind immer dann, wenn man bzw. ich ausrutsche. Bei meinem Talent lande ich dann im Matsch oder in einem explodierten Böller und es sieht so aus, als ob man Hundekacke oder so an sich kleben hat.

Wollt ihr mir auch eure peinlichsten Erlebnisse erzählen? Dann mal los.

~Anna

Sonntag, 18. Juni 2017

♡Rezension♡ Welt der 1000 Abenteuer - Der Schatz der Oger

Titel: Welt der 1000 Abenteuer - Der Schatz der Oger
Autor: Jens Schumacher
Verlag: Mantikore-Verlag
Seiten: 280
Reihe: Band 3 (kein Zusammenhang, es gibt nur weitere Bücher dieser Art)

Kaufen könnt ihr es bei MANTIKORE oder bei Amazon

Danke an den Mantikore Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares

Klappentext:
Aufregung im Dörfchen Roog: Bolko ist verschwunden! Dein Vetter ist ausgezogen, um im finsteren Forst von Yorrok nach dem verschollenen Goldschatz der Oger zu suchen. Dabei steckt dieser Wald voller Gefahren - und möglicherweise hausen dort sogar noch letzte Überlebende der schrecklichen Menschenfresser. Das Schlimmste befürchtend, begibst du dich auf die Suche nach Bolko... Kannst du den Gefahren der Wildnis trotzdem und deinen Vetter lebendig zurückbringen?

Ein interaktives Fantasy-Abenteuer: DU entscheidest, welchen Weg du einschlägst, welche Gegner du bekämpfst. Doch Vorsicht, hinter jeder Ecke kann das Verderben lauern! Nur mit Mut,Grips und einer Portion Glück bestehst du alle Prüfung!

Beurteilung:
"Dein Abenteuer findet ein tragisches Ende"... so oder so ähnlich klingt wohl der Satz, den man in diesem Buch am häufigsten liest. Bei dem Buch "Der Schatz der Oger" handelt es sich nämlich um kein gewöhnliches Buch. Es ist interaktiv und man schlüpft selber in die Hauptrolle. Das heißt man entscheidet selber, was als nächstes geschieht. Und bisher ist es uns nicht gelungen zu überleben. Irgendwo trifft man eine falsche Entscheidung, die sich früher oder später schlecht auswirkt.
Dieses Buch macht Spaß und ist spannend zugleich, denn man will natürlich nicht sterben. Jede Entscheidung bedarf langer Überlegungen oder einem guten Bauchgefühl.
Auf dem Weg lauern viele Gefahren unterschiedlichster Weise. Selbst vom Wasser kann eine Gefahr ausgehen.
Dieses Buch hat ein großes Suchtpotenzial, denn der Wille zu überleben ist stark und das Buch ist stärker. Die 1000 verschiedenen Wege sind extrem unterschiedlich, auch wenn man zu Beginn alles gleich macht.
Demnach ist jede Runde irgendwie anders und spannend. Trotzdem weiß man mit der Zeit auch ein paar Lösungen, die man beim ersten Mal (schmerzlich) erfahren hat und kann hier schon wissen, wie man handeln muss.  

Fazit:
Das Buch macht unglaublich viel Spaß und sehr süchtig. Wer Interesse an solchen Büchern hat sollte sich dieses leisten. Aber man muss halt auch einen Zettel und Stift in der Nähe haben (wohlmöglich könnte auch ein Smartphone mit Notizfunktion gehen).
Das Buch wird bei uns definitiv noch öfter herhalten müssen.

~Anna und Pierre

Samstag, 17. Juni 2017

In der Plauderecke mit ... Nadine Bröcker

Den Fragenkatalog hat sich heute Nadine Bröcker vor genommen. Viel Spaß damit.

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können: Mein Name ist Nadine Bröcker. Ich komme ursprünglich aus dem schönen, kleinen Saarland, wohne aber mittlerweile in Rheinland-Pfalz, wo es natürlich auch schön ist. Bei Facebook findet Ihr mich hier: https://www.facebook.com/NadineBroeckerAutorin/?ref=ts&fref=ts
Bei Amazon hier: https://www.amazon.de/dp/B01MT79Q7K

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?
Erst eines, davor war ich eher bei den Kurzgeschichten anzutreffen. „Spaß kostet extra“ ist also mein Debütroman - aber mit Sicherheit nicht das letzte Buch. Das Zweite entsteht gerade ;-)

3. Wie heißt/heißen dein/e Buch/Bücher und wovon handeln sie?
Mein Roman heißt „Spaß kostet extra“ und ist eine witzige Liebesgeschichte, mit einer Brise Reiselust. Darin gewinnt die 29-jährige Lisa eine Reise nach Italien. Die stellt sich allerdings als Busreise mit Senioren heraus, die die junge Frau ganz schön viele Nerven kosten. Der einzige Mensch in ihrem Alter ist Tom, der die Reise ebenfalls gewonnen hat. Leider verläuft der Start der beiden nicht gerade traumhaft, und so ecken sie ständig aneinander, erleben aber auch viel auf ihrer Reise. Besonders ist, dass es eigentlich eine doppelte Romanze ist, denn auch Rentnerin Gertrud schöpft wieder etwas Mut in Sachen Liebe.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?
Gute Frage. Zuallererst war der Gedanke da, dass es etwas Witziges sein sollte und bloß nicht allzu kitschig, da ich das selbst nicht so gerne lese. Da ich gerne Reise und mich in die Region in Italien vor Jahren verliebt habe, schien mir das passend für den Rahmen meines ersten Buches. Natürlich sind die Personen und Handlungen soweit frei erfunden, allerdings ist mir selbst schon so einiges Kurioses passiert, das in diesem Buch einen tollen Platz gefunden hat. ;-)

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:
Idee im Kopf. Schreiben. Idee im Kopf. Schreiben. Beim Spazieren darüber reden. Schreiben. Idee im Kopf. Schreiben. Usw. ;-)

6.Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor
Nein, war es auch nicht. Zumindest nicht beim ersten Mal, wenn dich noch kein Mensch kennt und du dir einfach nur wünscht, dass alle Leser von Liebeskomödien doch bitteschön ganz schnell davon erfahren. Ich habe es am Ende als E-Book im Selbstverlag veröffentlicht (nachdem mich keine Agentur wollte) und zusätzlich drucken lassen. Mit dem Print habe ich bei Buchhandlungen vorgesprochen, die es nun teilweise in ihren Läden vertreiben. Am Anfang überforderte mich bereits die Auswahl der unterschiedlichsten Ebook-Plattformen. Welche ist die Richtige für mich? Wo ist welcher Vorteil und wie baue ich eigentlich eine Leserschaft auf? Hat man erst mal durchgeblickt, lichtet sich das Chaos und es ist nur noch halb so schwierig ;-

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?
Nein, es waren meinen eigenen Finger, die die Tastatur und den Kugelschreiber bedient haben ;-) Spaß beiseite, ich hatte insofern Hilfe, dass ich Menschen um mich hatte, die mir ihre Meinung zum Geschrieben gesagt haben.

8.Wie viel schreibst du so am Tag?
Da ich auch beruflich als freie Journalistin arbeite, sehr viel. Aber in Bezug auf die Bücher/das Buch ist es unterschiedlich. Mal gar nicht, mal zwei, drei Stunden. Je nach Zeit und Laune.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?
Dann habe ich mit meinem Lieblingsmenschen darüber geredet. Spaziergänge bieten sich da bestens an …

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?
Oje, ich glaube dieses Buch muss erst noch geschrieben werden ;-)

11. Trifft man dich auf Messen an?
Ja, im September werde ich auf der saarländischen Buchmesse HomBuch sein (2. bis 3. September). Eine weitere Messe ist in Planung, aber noch nicht spruchreif.

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:

Puh, also kreativ bin ich ja nur mit Kaffee. Blöd nur, dass die Tasse gerade leer ist.  


Dann mal schnell den  Kaffee auffüllen. Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg. 

~Anna

Freitag, 16. Juni 2017

♡Rezension♡ Das Juwel - Der schwarze Schlüssel

Titel: Das Juwel - Der schwarze Schlüssel
Autorin: Emy Ewing
Verlag: FJB
Seiten: 394
Reihe: Band 3 

Kaufen könnt ihr es bei FJB oder bei Amazon.




* * * Bitte den Klappentext erst lesen, wenn man Band 1 und 2 kennt * * *


Klappentext:
Violet kehrt ins Juwel zurück - die Entscheidung

Endlich bekommt Violet Gelegenheit, sich an ihrer Herrin zu rächen. Der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereitet den Aufstand gegen den Adel vor. Violet soll die Rebellion anführen und die Mauern zwischen den Kreisen der Stadt zum Einsturz bringen. Doch ihre kleine Schwester Hazel sitzt im Kerker der grausamen Herzogin vom See. Nachdem Violet alles gegeben hat, um aus dem Juwel zu entkommen, muss sie jetzt ins Herz der Finsternis zurückkehren.

Beurteilung:
Der dritte Teil ist meiner Meinung nach auch der beste Teil der Reihe. Er überzeugt mit Spannung, Drama und Liebe. Violet trifft schwere Entscheidungen um die Leute der einzigen Stadt zu retten, allen voran ihre Schwester und ihre Freunde.
Die Aufstände gegen den Adel erreichen ihren Höhepunkt, die Schlacht war definitiv etwas besonders. Natürlich verzeichnet der Geheimbund Verluste, wodurch das Buch unglaublich emotional wird.
Die im 2, Teil bemängelte "Glätte" geht ihr auch weiter, wenn auch nicht mehr ganz so stark ausgeprägt. Trotzdem wird Violet nie verpfiffen oder ähnliches.
Ich mag den Schreibstil von Amy Ewing sehr, er hat es mir ermöglicht das Buch fast an einem Stück zu lesen.
Die Charaktere sind sehr glaubhaft und lebendig dargestellt. Ich habe nie daran gezweifelt, dass sie so handeln würden, wie sie es tun.
Jetzt ist eine spannende Dystopie zu Ende und ich finde das wirklich traurig. Ich hätte gerne noch mehr gelesen. Doch die Geschichte der einzigen Stadt ist nun abgeschlossen.

Fazit:
Eine Trilogie, die man lesen sollte. Ich habe diese Entscheidung nicht bereut. Man erhält alles was ein gutes Buch braucht Spannung, Drama, Liebe und bisschen Humor. Klare Empfehlung meinerseits.

~Anna


Mittwoch, 14. Juni 2017

Mitmach-Mittwoch #018: Hobbies


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)
Thema des Mitmach-Mittwochs #018: Hobbies

Zu Beginn können wir festhalten: Ohne Hobbies wäre das Leben langweilig. Jeder Mensch hat irgendwelche Hobbies, auch wenn diese total unterschiedlich sind. 

Pierre und ich teilen einige Hobbies, obwohl wir sie auf unterschiedliche Weise ausleben. 

Zunächst einmal wäre da das Lesen.
Klar ist, dass ich mehr lese und vermutlich auch lieber. Trotzdem greift auch Pierre oft zum Buch und ist dann vermutlich noch weniger ansprechbar als ich. Als Buchblog kann man aber auch nichts anderes von uns erwarten, oder? 

Ein weiteres gemeinsames Hobby ist Zocken.
Hier ist es allerdings andersrum. Denn Pierre zockt definitiv mehr. Vor ihm ist auch nichts sicher. Egal ob Playstation, Nintendo oder Computer. Alles muss her halten. Diese Leidenschaft sieht man auch, wenn man unser Wohnzimmer betritt. Dort befinden sich gefühlt alle Konsolen, die es gibt (außer Xboxen).
Ich beschränke mich da ein bisschen mehr. Am liebsten sind mir, neben dem Handy, immer noch der DS und die Wii. Trotzdem spiele ich mittlerweile (weil Pierre mich praktisch dazu getrieben hat) Overwatch. Und ja, es macht mir Spaß. 
Zu Pierres bevorzugten Games gehören ebenfalls Overwatch, Dark Souls und Heros of the storm. Seine Wunschliste der Spiele ist aber mindestens genauso lang, wie die meiner Bücher. Blöd nur, dass Spiele teurer sind. ! zu 0 für Bücher). 
Zum Zocken können wir auch aufnehmen, dass wir sehr gerne Gesellschaftspiele spielen, dazu gab es schon einen Post. Hab ihn euch mal verlinkt, damit ihr ihn euch nochmal ansehen könnt. 

Zu seinen Hobbies zählt Pierre außerdem Filme gucken (wieder nicht verwunderlich "Buch zum Film" und so) und zeichnen. Wenn ich es könnte würde ich auch zeichnen, aber ich kann es nicht. 
Momentan lernt er seine Leidenschaft zum Origami kennen, das kann ich auch nicht...

Tja, und was kann ich nun? Was sind meine Hobbies? Hmm. Ich kann backen und mache das auch sehr gerne. Zu meinen Hobbies zähle ich es auch Pierre zu nerven, das kann ich wiederum sehr gut. 

Trotz all dieser tollen Hobbies schaffe ich es 80% der Zeit Langeweile zu haben. Und das bloggen nehmen wir jetzt mal nicht mit auf. 

Was sind eure Hobbies? Was kann ich gegen meine Langeweile tun? Welche Games sollte Pierre spielen? Erzählt uns alles über eure Hobbies. 

~Anna

Thema nächste Woche: Do it yourself. 

Dienstag, 13. Juni 2017

♡Rezension♡ Das Juwel - Die weisse Rose

Titel: Das Juwel - Die weisse Rose 
Autorin: Amy Ewing
Verlag: FJB
Seiten: 390
Reihe: Band 2

Kaufen könnt ihr es bei FJB oder bei Amazon


* * * Ich würde empfehlen, den Klappentext nicht zu lesen, besonders nicht, wenn man den ersten Teil nicht kennt * * *

Klappentext:
Violet kann dem Palast entkommen - aber nicht ihrer Bestimmung

Zusammen mit ihrer Freundin Raven und ihrem heimlichen Geliebten Ash flüchtet Violet aus dem Juwel. Um zu überleben, muss sie Fremden vertrauen. Denn ihre Herrin, die Herzogin vom See, lässt ihre Häscher überall nach den Verrätern suchen. Auf ihrer Flucht erfährt Violet, dass sie sehr viel mehr kann, als sie wusste. Sie wird die Zukunft der Einzigen Stadt verändern

Beurteilung:
Momentan fällt es mir oft schwer Folgebände zu lesen. Doch beim Juwel war es absolut kein Problem. Ich war sofort wieder mitten in der Story, welche wirklich sehr viel Spannung bringt.  Besonders das erste Kapitel hat es direkt in sich und danach hab ich eine kleine Pause eingelegt. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ich wurde mit einer tollen Story belohnt. Das Buch enthält viele Wendungen und Überraschungen.
Die liebengelernten Charaktere sind alle wieder vorhanden und werden durch neue Spannende, wie Sil, ergänzt. Violet bekommt Hilfe von Personen, von denen man es niemals erwartet hätte und deshalb kommen auch hier ungeahnte Wendungen auf. Ich empfehle an dieser Stelle den dritten Band auch in lesebereit zu haben, da es dramatisch wird.
Ich habe zwei Kritikpunkte. Ich bin der Meinung, dass Violets Flucht viel zu einfach war. Zwar werden sie einmal fast erwischt, aber auch eben nur fast. Ansonsten gab es kaum Probleme. Mir war das ein wenig zu glatt und es hätte mehr Aktion geben können. Aber kritisiere auf hohem Niveau, denn trotzdem war das Buch spannend.
Und mein zweiter Punkt: Ich finde die pinke Schrift auf dem Cover schrecklich. Sie springt einem zwar ins Auge, aber sie harmoniert nicht mit dem gesamten Bild. An dem Bild finde ich aber cool, dass sich das Gesicht des Mädchens mehrmals wiederspiegelt und sich aus dem Kleid eine Rose bildet.

Reading-Challenge:
Da ich mich für das Fortgeschrittene entschieden habe, habe ich "Das Juwel" eingeordnet bei "A bestseller from 2016" Es erschien im August 2016 und hielt sich dann einige Wochen in den Bestsellerlisten.

Fazit:
Spannender Folgeband und er zwingt einen praktisch dazu weiterzulesen. Ich konnte das Buch kaum weglegen und merke, wie sehr ich Dystopien mag.

~Anna



Montag, 12. Juni 2017

Privat mit Thalea: Superkraft?!


Das schönste am Montag sind die Beiträge zu #privatmitthalea. Und auch heute soll es wieder eine Frage und tolle Antworten geben.

Die Frage heute empfinde ich als eine sehr schöne Frage.
Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest, welche wäre es und warum?

Ich musste gar nicht lange überlegen, welche ich mir aussuchen würde. Ich würde gerne teleportieren können. Es würde das Leben einfacher machen. Ich bräuchte weder Auto noch Bus oder Bahn. Ich würde mich einfach dahin teleportieren, wo ich hin möchte und bin von einer Sekunde zur nächsten da. Natürlich kann ich auch andere Sachen/Menschen mit teleportieren, solange ich es tragen kann bzw. ich die Person anfasse. Man müsste also keine weiten Wege laufen oder schwere Einkaufstaschen tragen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man ganz schnell in ein anderes Land kommt und keine Reisekosten zahlen muss. Das Gepäck kann man auch direkt ins Hotelzimmer holen. Auch Tagesausflüge gestalten sich angenehmer, weil man schneller da ist und länger Zeit in der Stadt hat.
Oder, was auch ganz praktisch wäre: man kann sich zu einer Buchhandlung teleportieren und muss nicht erst überlegen, ob der Weg sich überhaupt lohnt.
Zur Büchermesse? Kein Problem, ich brauche nicht mal ein Hotel, kann abends ja einfach wieder nach Hause. Mir fallen noch so viele Orte ein, zu denen man einfach schnell hin kann. Lust auf Kaffee? Dann eben in den tollsten Starbucks. Die Möglichkeiten wären fast grenzenlos.
Jetzt würde ich mich gerne zum Lidl beamen, damit ich schnell einkaufen kann und danach ab aufs Sofa "Das Juwel" weiter lesen.




Ganz nebenbei ist "Erziehersein" meine Superkraft.

Quelle: https://www.spreadshirt.de/erzieherin+superheldin+t-shirts-A104135482?productType=631&appearance=231







Jetzt seid ihr gefragt. Welche Superkraft wollt ihr haben? Fliegen? Gedanken lesen? Stärke?

Habt einen guten Start in die Woche, auch ohne Superkraft werdet ihr den Montag überleben. Da bin ich mir sicher.

~Anna

Sonntag, 11. Juni 2017

♡Rezension♡ Viking Warriors- Der Speer der Götter

Titel: Viking Warriors - Der Speer der Götter
Autor: Richard Dübell
Verlag: Ravensburger
Seiten: 430 
Band 1 

Kaufen könnt ihr es bei Ravensburger oder bei Amazon







Klappentext:
Kämpfe wie ein Wikinger.
Erobere dir Respekt.
Besiege die Götter.

Wer ist dieser seltsame Typ, der plötzlich bei Viggo zu Hause auftaucht? Er behauptet, der nordische Gott Loki zu sein - und führt Viggo tausend Jahre zurück, in die gefährliche Zeit der Wikinger.
Dort muss Viggo um sein Überleben kämpfen. Nachdem der Drache Fafnir den Königshof angegriffen hat, sind die Wikinger überzeugt davon, dass der Untergang ihrer Welt bevorsteht. Nur Viggo kann das noch verhindern - doch dafür muss er den sagenhaften Speer des Göttervaters Odin finden...

Beurteilung:
Diesen Monat wollte ich das SUB-Buch unbedingt eher lesen und habe es getan. Svenja hat voll ins Schwarze getroffen. Ich finde Viking Warriors echt gut.
Die Geschichte macht Spaß und ist spannend. Außerdem ist sie locker geschrieben und man merkt gar nicht, wie die Seiten nur so verfliegen.
Das Buch ist in 6 große Abschnitt (genannt Lieder) unterteilt, welche das Buch in seiner Geschichte sinnvoll unterteilt. Die Kapitel sind kurz (wie ihr wisst liebe ich das).
Ich hätte mir aber gewünscht, dass die Götter eine größere Rolle spielen, denn lediglich Loki spielt eine Nebenrolle. Die meiste Zeit befindet sich Viggo allerdings auf Drachenbooten.
Die Aktivitäten der Wikinger detailliert und spannend dargestellt, so dass man sich direkt wohlfühlt in der Zeit.
Ich war auch sehr gespannt auf die Umsetzung der Mythologie, da Rick Riordan den Maßstab echt hoch gelegt hat, aber Richard Dübell kann durchaus mithalten und man merkt, dass es sich in der Mythologie und mit Wikinger gut auskennt.
Viggo ist mit seinen 14 Jahren recht jung, doch dies zeigt es nicht, da er sich meistens sehr erwachsen verhält.
Das Buch ist allerdings nicht in sich abgeschlossen und so wird man praktisch gezwungen den 2. Teil zu lesen (und das werde ich bestimmt auch tun).

Reading-Challenge:
Ich bin mittlerweile dazu übergegangen auch die fortgeschrittenen Punkte zu nutzen (das Jahr ist halb um und ich habe nicht mehr viele offene Punkte). Eingefügt habe ich es bei "A book based on mythology", schließlich dreht es sich um die nordische Mythologie.

Fazit:
Ein gelungenes Buch, das durchaus mit Rick Riordan mithalten kann und sehr empfehlenswert ist. Mir hat das Lesen Freude bereitet!

~Anna


Samstag, 10. Juni 2017

In der Plauderecke mit ... Alexandra Schwarting

Immer wieder samstags. Heute entführt euch Alexandra Schwarting in ihre Welt.


1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:
Mein Name ist Alexandra Schwarting, bin 26 Jahre jung und lebe mit meiner Familie auf einem
landwirtschaftlichen Betrieb in der Wesermasch zwischen Oldenburg und Bremen. Oft bin ich das Chaos auf zwei Beinen *lach*, und mache regelmäßig die Nacht zum Tag, da ich ursprünglich aus der Gastronomie stamme.
Im Internet findet man mich unter:

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?

Veröffentlicht habe ich Anfang April meinen Debütroman. Schreibe derzeit am zweiten Teil, der im September erscheinen wird.

3. Wie heißen deine Bücher und wovon handeln sie?

Mein erstes Buchbaby heißt >>Umhüllt – Im Mantel von Rosmarin und Lavendel<<, es ist der erste von drei Teilen und es handelt hier von einem Liebesroman mit einem tragischen Hintergrund. Es wäre ja auch zu einfach, wenn es keine Geheimnisse und Komplikationen geben würde, nicht wahr? ;)

Die Geschichte spielt an der nordfriesischen Küste. Genauer – auf Sylt, und der letzten Station am Festland – Klanxbüll.

Meine Protagonistin Alisa arbeitet den Sommer über in einem kleinen Café an der Westerländer Promenade, wohnt aber auf dem Festland für diese Zeit. Sie versucht, ihrer Vergangenheit zu entfliehen und will sich den Sommer über wieder zurück ins Leben arbeiten. Wortwörtlich mit Arbeit.
Sie begegnet Darek, scheinbar der Schäfer, des kleinen Ortes Klanxbüll. Er ist total versessen darauf, zu erfahren, wer sie wirklich ist und vor allem: was ihr Geheimnis ist.
Zu ihrem Leid laufen die beiden sich in der Zukunft öfter als gewünscht über den Weg.
Womit Alisa allerdings nicht mit gerechnet hat, schafft Darek es – wie auch immer –, sie wieder aufzubauen und bringt es tatsächlich fertig, das sie für eine gewisse Zeit ihre Vergangenheit ruhen lässt, bis sie irgendwann eine Grenze überschritten hat.

So, nun muss mich aber wirklich zügeln, dass ich nicht noch anfange, mehr zu spoilern ;)

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?

Tja, das ist eine wirklich gute Frage *lach*
Ich hatte ständig die erste Szene vor Augen und dann musste ich einfach drauf losschreiben.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:

Eigentlich musste ich lernen für mein Fernstudium, war aber äußerst unmotiviert, da mir der Stoff nur Kopfschmerzen bereitet hat. Na ja, dann habe einfach ein leeres Dokument geöffnet und begonnen zu schreiben. September 2016 habe ich angefangen und war Anfang Januar fertig. Die ersten Kapitel aus dem zweiten Teil sind bereits geschrieben und es juckt mir jeden Tag in den Fingern, weiter zu schreiben. Irgendwie kam dann tatsächlich der verrückte Gedanke, es zu veröffentlichen. Erst da habe ich dann angefangen, mich mit dem ganzen Drum und Dran einer Veröffentlichung zu beschäftigen.

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor

*grins* Ja, das musste ich auch feststellen. Es hat sich urplötzlich ein Dschungel vor mir ausgebreitet, namens *Selfpublishing*. Ich hatte mich entschieden, es im Eigenverlag zu probieren. Aber da gibt es dann ja auch noch einige Unterschiede, wie ich bemerkt habe. Durch Zufall bin ich an ein Zusammenschluss aus Autoren und Autorinnen aus meiner Umgebung geraten – das war ein Segen für mich. Dort gab es viel Unterstützung, Fragen, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich mir diese stellen muss, konnten beantwortet werden, ich durfte dort meine erste Lesung halten und bekam das erste Feedback zu meinem Roman.
Aber was für mich wichtig war, war auf mein Bauchgefühl zu hören … Ich habe mit Sicherheit viele Fehler gemacht, die man hätte vermeiden können, aber nun weiß ich für die Fortsetzung, woran ich feilen kann, was ich anders mache.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?

Beim Schreiben direkt nicht, aber natürlich im Anschluss. Hier hatte ich wirklich ganz großes Glück gehabt. Ach, wenn ich es genau nehme, war es wohl Schicksal. Ich bin von Haus aus ein sehr ungeduldiger Mensch. Wenn ich mich heute dazu entschließe, mein Manuskript ins Lektorat zu geben, dann ist es ja wohl klar, dass ich innerhalb weniger Augenblicke die richtige Lektorin/ richtigen Lektor finde. Und was noch klarer ist, ist dass ich das Manuskript dann am nächsten Tag losschicken kann. Ähh… NEIN! Ich bin sehr froh, dass ich eine klasse Lektorin gefunden habe, die noch einen Termin relativ kurzfristig vergeben konnte, und ich dann bald mein Manuskript auf die Reise geben durfte. Mein Lieblingsfüllwort war übrigens >>leicht<<. Das Lektorat hat mir sehr geholfen, auch meine Testleser, die im Anschluss noch einmal über die Endfassung gelesen haben.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?

Gute Frage. Momentan relativ wenig, zumindest am Manuskript vom zweiten Teil ;)
Aber wenn ich einmal angefangen habe, dann ist es sehr schwer, wieder aufzuhören. Wenn ich spät abends von der Arbeit nach Hause kam, viel es mir oft schwer, endlich runterfahren zu können und dann habe ich mich ans Buch gesetzt. Plötzlich waren wieder drei Stunden vergangen, mehrere Kapitel entstanden und ich wollte einfach nicht schlafen gehen, weil ich ja selbst wissen wollte, wie es mit Alisa und Darek weitergeht.
Aber ein genaues Tagesziel habe ich mir nicht gesetzt.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?

Dann habe ich die Geschichte einfach mal in Ruhe gelassen. Ein Spaziergang am Deich wirkt Wunder, vor allem, wenn ein Deich auch im Buch vorkommt. Ansonsten einfach mal abschalten. Selbst ein Buch lesen, Tanzen gehen oder mit den Kindern Playmobil spielen;)

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?

Darf ich auch zwei nennen?
– Stolz und Vorurteil von Jane Austen. Ich kann nicht einmal genau sagen, was ich alles toll finde, aber ich würde gerne einfach einmal in diese Zeit eintauchen, wo dein größtes Problem die Anstandsdame in deiner Nähe war – und nicht wie heute so viel Grausamkeit hinter jeder Ecke lauert.
– Das Buch der Träume. Also die Silber-Reihe von Kerstin Gier. Ich dachte ich werde verrückt als ich im Anschluss der Bücher, bzw. jeden Abend wenn ich aufgehört habe zu lesen, mir fest vorgenommen habe, im Schlaf nach dieser besagten Tür zu suchen *lach* Jeden Morgen war ich aufs Neue enttäuscht, dass ich meine Träume nicht lenken konnte.

11. Trifft man dich auf Messen an?

Da ich noch sehr neu bin, war ich diesen März in Leipzig auf der Messe. Es waren viele Eindrücke, die ich dort sammeln konnte und habe viele tolle Menschen kennengelernt oder endlich persönlich getroffen. Ich versuche, im Herbst nach Frankfurt zu fahren, ich denke allerdings wieder als Gast. Mit Kind, Kegel und Beruf – meinem, wie auch dem meines Mannes –, ist es ein wenig holprig am Anfang, alles unter einen Hut zu bekommen.

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:

Ein wichtiger Punkt in meinem Leben ist mein Beruf, wie auch der meines Mannes. Sie spiegeln sich deshalb auch in meinem Roman und auch in den beiden weiteren Teilen der Reihe wieder.
Die Leidenschaft zur Gastronomie und zur Landwirtschaft. Es sind zwei Berufsgruppen, die oft in ein falsches Licht gestellt werden. Unter ihrem Wert veräußert werden. Als Servicekraft ist es nicht nur wichtig, dass du mehr als viel Teller gleichzeitig tragen kannst. Es gibt viele verschiedene Aspekte in dem Beruf der Hotelfachfrau zum Beispiel, die diesen Beruf sehr bedeutend machen. Es klingt sicher kitschig, wenn ich sage, dass es für mich eine ehrenvolle Aufgabe ist, wenn ich beispielsweise ein frischgebackenes Ehepaar am wichtigsten und schönsten Tag ihres Lebens begleiten darf. Ich bin seit fast zehn Jahren in diesem Beruf und ich bekomme jedes Mal Herzrasen, wenn ich um Mitternacht die prunkvolle Hochzeitstorte auf einem kleinen hölzernen Wägelchen mit Sprühfontainen und Wunderkerzen zu aufregender Musik und Lichteffekten präsentieren darf. Stell sich einer vor, die Torte würde umkippen? O MEIN GOTT!!! Es ist meine Verantwortung, dass es nicht passiert.
Aber genauso ist es auch immer wieder ein bewegender Moment, wenn man auf einer Trauerfeier Menschen begleitet, die einen ihrer liebsten Menschen verloren haben. Ich nehme ihnen für einige Momente oder sogar Stunden, die Last ab, sich um alles kümmern zu müssen.
Wie gesagt. Für viele klingt dies kitschig, für mich ist es mein Traumberuf.

So wie für meine Mann die Landwirtschaft. Über Generationen liegt der Hof bereits in seiner Familie. In guten wie in schlechten Tagen. Kein Tag gleicht dem anderen. Durch ihn und seinen Beruf habe ich viel gelernt, zum Beispiel, dass alles, was sie sich jetzt aufbauen und erarbeiten nicht nur für heute, sondern vor allem für die nachfolgende Generation. Ich möchte gerne auch anderen Menschen einen Einblick in diese beiden Berufe geben, wenn auch nur am Rande ;)


Danke, für das ehrliche und schöne Interview und viel Erfolg mit der Fortsetzung und allem was folgen wird. 

Freitag, 9. Juni 2017

♡Rezension♡ Bob, der Streuner

Titel: Bob, der Streuner
Autor: James Bowen
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 250 
Kaufen könnt ihr es bei Bastei Lübbe oder bei Amazon.




Klappentext:
Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit auf der Straße hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen, er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen...

Beurteilung:
Meine Mama hatte das Buch schon vor langer Zeit gekauft und ich wollte es immer lesen. Doch dann war es verschwunden, als es beim Umzug wieder auftauchte und aus den Kisten kam hab ich es direkt mitgenommen und gelesen.
Die Geschichte von James und Bob hat mir gut gefallen. Die beiden haben einander wirklich das Leben gerettet. Wer weiß, wie es den beiden ginge, wenn sie sich nicht gefunden hätten. Die Geschichte ist authentisch und lebhaft erzählt. Auch die Vorgeschichte von James, einem süchtigen Straßenmusiker, wird nicht außer Acht gelassen. Das finde ich auch sehr sinnvoll, denn erst dadurch versteht man James besser.
Ein ums andere Mal musste ich schmunzeln, doch auch die Spannung kommt an einigen Stellen nicht zu kurz.
Der Schreibstil des Ghostwriters lässt einen die Story voll und ganz verstehen und bringt einem Bob und James näher
(Der Film hat das Meiste ganz gut umgesetzt, ging aber genauer auf James Geschichte ein und ließ viele schöne Stellen aus.)

Reading-Challenge:
"A book that's becoming a movie in 2017" ist die Kategorie für Bob. Ursprünglich hatte ich mal den Plan es in die Kategorie "Ein Buch mit einer Katze auf dem Cover" zu packen, aber den Platz hat sich Tiffany gekrallt. Jetzt habe ich eine super Kategorie für Bob gefunden.

Fazit:
Ein lesenswertes, schönes Buch, das sehr leicht zu lesen ist und einen mit seine Story verzaubern kann. Ich konnte es nicht weg lesen und hatte große Freude daran.


Pierres Meinung zum Film könnt ihr hier nachlesen.

~Anna

♠Rezension♠ Bob der Streuner

Wir haben etwas ganz besonderes für euch. Heute gibt es zu "Bob der Streuner" sowohl eine Buch- als auch eine Filmrezension.

Kurzbeschreibung:
Das Letzte, was James gebrauchen kann, ist ein Haustier! Er schlägt sich als Straßenmusiker durch und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Als er jedoch eines Abends einen verletzten Kater in seiner Wohnung vorfindet, scheint er sein tierisches Ebenbild zu treffen. James beschließt, den aufgeweckten Kater Bob zu nennen und aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran; James zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Nach und nach findet James dank Bob seinen Weg zurück ins Leben...


Cast:

James: Luke Treadaway

Betty: Ruta Gedmintas

Val: Joanne Froggatt

Jack Bowen: Anthony Head


Fazit:
Ich muss vorab sagen, dass ich das Buch nicht kenne, und daher nur den Film als "Einzelstück" bewerte. Für mich war der Film sehr süß gemacht und die ganze Geschichte ist einfach spannend und gut erzählt. Wenn ich die Stimmen aus dem Off nicht gehabt hätte, die immer wieder sagten "das war im Buch anders", wäre mir das nicht aufgefallen. Ich weiß auch nicht was ich an diesem Film kritisieren soll. Er war einfach super.
Ich kann mir vorstellen, dass dieser Film nicht jedem gefällt, aber für Familien und Dramafreunde ist er einfach gut, so wie er ist. Es braucht nicht immer Action wie uns dieser Film zeigt.
Ich bin der Meinung, dass man diesen Film schon mindestens ein mal sehen sollte.

Annas Meinung zum Buch findet ihr hier

~Pierre

Mittwoch, 7. Juni 2017

Mitmach-Mittwoch #017: Backen mit Anna


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)

Thema des Mitmach-Mittwochs #017: Backen mit Anna

Nachdem wir nun schon Kochen mit Pierre hatten, folgt heute Backen mit Anna.
Denn bei uns backe eigentlich immer ich. Egal was es ist. Ich suche mir ein Rezept kaufe ein und los geht es. Dabei ist es mir auch egal, ob Torte, Kuchen oder Gebäck. Wobei ich am liebsten Muffins mache, da man die gut gestalten kann.

Wenn es nach einer Freundin geht, dann sollte ich am besten nur Zitronenkuchen machen und das am besten jeden Tag. Aber mein Zitronenkuchen ist auch super lecker und simpel. Nach dem Backen ist es immer so schön fluffig und matschig (sogar mein Mathelehrer liebt den). Wann immer ich Kuchen für Veranstaltungen, wie Tag der offenen Tür backe wird es Zitronenkuchen.

Ein Küchenschrank ist übrigens voll mit Backzutaten. Besonders wichtig dabei ist die Lebensmittelfarbe und der Zitronensaft. Lebensmittelfarbe im Kuchen ist immer ein Highlight oder die Waffeln werden dann einfach mal in blau gemacht. Und mit dem Zitronensaft kann man den langweiligsten Kuchen noch ein bisschen aufpeppen (andere Aromen gehen aber auch).
Die meisten Sachen bewegen sich immer zwischen "Oh, voll schön" oder "der sieht aber lustig aus", wenn dann zum Beispiel ein Schneemann auf dem Milchschnittenkuchen ist, weil er zu Weihnachten passen soll.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Lieblingsrezepte zeigt. (Als nächstes muss ich eine Erdbeertorte für meinen Onkel machen. Vielleicht gibt es ja Ideen)

Habt ihr etwas, was beim Backen nicht fehlen darf?

~Anna

Montag, 5. Juni 2017

Privat mit Thalea: Wenn du an deiner Vergangenheit ändern könntest, was wäre es?

Durch den Feiertag habe ich doch fast vergessen, dass heute Montag ist.
Trotzdem kommt jetzt mein Beitrag zu #privatmitthalea.

Ich habe die Frage "Wenn du an deiner Vergangenheit etwas ändern könntest, was wäre es?" gestellt.

Auch für mich ist das keine einfache Frage. Ich denke mir halt, wenn ich etwas großes ändern würde, dann wäre ich heute nicht hier. Dann hätte ich Pierre bestimmt nie kennengelernt und würde noch bei Mama leben und "Das Buch zum Film" gäbe es auch nicht.

Aber eine Kleinigkeit gibt es da doch. Ich wäre gerne mutiger. Oft habe ich Sachen nicht gemacht, weil ich mich nicht getraut habe oder Angst vor den Konsquenzen hatte. Ich denke, dadurch habe ich ein paar tolle Dinge verpasst.

Doch im Großen und Ganzen bin ich soweit zufrieden. Klar, ein paar Konversationen oder Situationen hätte man anders lösen können, wie zum Beispiel ein großer Streit mit meiner Cousine, der absolut unnötig war, hätte nicht entstehen müssen. Am Ende renkt sich aber alles wieder ein.

Ich lebe nach dem Motto "Everything will be okay in the end and if it is not okay, it is not the end". Deshalb denke ich am Ende wird alles gut und ansonsten muss man halt etwas dafür tun.

Gibt es denn etwas, dass ihr ändern würdet, wenn ihr könntet?

~Anna

Sonntag, 4. Juni 2017

♡Rezension♡ Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Titel: Black Blade - Die helle Flamme der Magie
Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivi (Piper)
Seiten: 336 
Teil 3 der Reihe 
Kaufen könnt ihr es bei Piper oder bei Amazon

Klappentext:
Willkommen in Cloudburst Falls, der Ort, an dem du nicht nur das Monster unter dem Bett fürchten solltest...
Vier Jahre lang habe ich, Lila Merriweather, meine Fähigkeiten dazu benutzt, um in fremde Häuser einzubrechen und Leute zu bestehlen. Diese Talente kommen mir auch bei meinem Job als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute - sowie bei meinem Vorhaben, Victor Draconi ein für alle mal das Handwerk zu legen. Denn ich kann auf keinen Fall zulassen, dass er seinen grausamen Plan umsetzt und meine Freunde ermordet. Nicht so lange ich es verhindern kann. Und besonders nicht so lange Devon Sinclair an meiner Seite kämpft!

Beurteilung:
Dieses Buch wartet seit Oktober darauf von mit gelesen zu werden und ich habe mich auch seit dem darauf gefreut. Warum ich es nicht schon eher gelesen habe? Ich wollte nicht, dass die Reihe endet. Die Geschichte von Lila war so unglaublich fesselnd und mitreißend. Jetzt ist es vorbei, denn dieser Band ist der letzte der Trilogie.
Man ist von Anfang an mitten in den Geschehnissen und kann mit Lila hoffen und bangen. Von einer Gefahr schlittert sie direkt in die nächste, genauso, wie man es von ihr gewohnt ist, denn Lila macht vor keiner Gefahr halt.
Endlich ist sie auch mit Devon zusammen und das Hin und Her der Gefühle hat ein Ende.
Schließlich kommt es zum großen Showdown und ich muss sagen, der letzte Teil war definitiv auch der beste Teil. Zwischendurch habe ich extra Zwangspausen eingelegt, um länger was davon zu haben. 330 Seiten sind mir definitiv zu wenig. Ich kann nur hoffen, dass Jennifer Estep noch weitere Geschichten rund um Cloudburst Falls und dessen Bewohner schreiben wird.
Alle geliebten Charaktere sind wieder vorhanden und die Geschichte ist so zauberhaft wie eh und je. Besonders der Pixie Oscar und seine Schildkröte Tiny sind mir ans Herz gewachsen.
Ich muss ja auch sagen, dass ich die Cover liebe. Die Reihe passt so gut zusammen und ist definitiv ein Hingucker.
Der Schreibstil von Jennifer Estep ist locker und leicht verständlich, trotzdem schafft sie es immer Spannung aufzubauen und zuhalten.
Ein einziger Kritikpunkt könnte meiner Meinung nach sein, dass die Geschichte viel zu schnell geht. Das Buch umfasst eine Spanne von ungefähr 3 Tagen. Dabei passieren Sachen, die für mindestens 2 Wochen reichen. Nichtsdestotrotz bleibt es glaubhaft und hätte auch in kurzer Zeit passieren können.

Reading-Challenge:
Auch für Black Blade konnte ich ein Plätzchen sichern. Genau genommen eher für Lila. Denn die Kategorie lautet: "A book about an interesting woman". Klar, man könnte jetzt bemerken, dass Lila nur fiktiv ist. Doch das macht sie nicht weniger interessant. Sie ist so jung, aber trotzdem übernimmt sie so viel Verantwortung und hat großes Talente bzw Talente.

Fazit:
Anfangen mit Teil 1 und dann alle hintereinander weg lesen und nicht aufhören! (ja, das ist ein Befehl 💕)
Ich liebe diese Reihe und die Autorin und finde jeder sollte es lesen. Die Bücher sind nämlich auch für Männer spannend, obwohl sie schon sehr feminin aussehen!
Ich habe nichts zu bemängeln.

~Anna

Samstag, 3. Juni 2017

In der Plauderecke mit ... Nicole Godzek

Nach dem gestern ihr Buch "Die Magie der Namen" als Taschenbuch erschienen ist, erscheint heute das Interview mit ihr. (Das Buch ist gut! Hab es als Hörbuch gehört :) )

1. Verrate uns, wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:
Hallo, ihr Lieben! Mein Name ist Nicole Gozdek und unter diesem bin ich auch auf verschiedenen Websites und Social Media Kanälen als Autorin oder als Buchbloggerin zu finden.
Auf meiner Website http://www.nicole-gozdek.de/ und meiner Facebook-Seite halte ich euch über alle Neuigkeiten zu meinen Büchern auf dem Laufenden. Auf meinem Wattpad-Profil https://www.wattpad.com/user/nicole-gozdek könnt ihr sogar in einige meiner Schreibprojekte hineinschnuppern.
https://www.facebook.com/NicoleGozdekAutorin/
Außerdem bin ich auf Twitter (https://twitter.com/Nodinas), auf Goodreads (https://www.goodreads.com/author/show/9881487.Nicole_Gozdek), auf Lovelybooks (https://www.lovelybooks.de/mitglied/NicoleGozdek/) und auf Instagram (https://www.instagram.com/nicole.gozdek/) zu finden. Wobei ich jedoch gestehen muss, dass ich aus Zeitmangel auf Instagram noch nicht wirklich aktiv bin, aber das soll sich demnächst hoffentlich ändern.
Da ich auch sehr gerne Fantasyromane lese, habe ich seit 6 Jahren auch einen Buchblog rund ums Thema Fantasyromane. Auf http://nicoles-fantasy.de/ könnt ihr erfahren, welche Bücher mich interessieren, was ich gerade gelesen und rezensiert habe und einiges mehr.

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?
Wenn man danach geht, wie viele Bücher schon erschienen sind bzw. bald erscheinen werden, sind es vier. Wenn man alle fertig gestellten Manuskripte zusammenzählt, bin ich allerdings schon im zweistelligen Bereich – und froh, dass manche dieser Geschichten nie das Licht der Öffentlichkeit gesehen haben. Auch bei mir galt: Aller Anfang ist schwer und man entwickelt sich als Autor zum Glück mit der Übung ja auch weiter.

3.Wie heißen deine Bücher und wovon handeln sie?
Mein erstes Buch, eine royale Komödie, war "Königreich zu verschenken", das ich im Self-Publishing, also ohne Verlag, herausgebracht habe. Hier geht es um vier Geschwister (drei Prinzen und eine Prinzessin), von denen einer den Thron besteigen soll, worauf jedoch alle vier aus unterschiedlichen Gründen keine Lust haben, weshalb sie so einiges aushecken, um diesem Schicksal zu entgehen. Die Geschichte ist lustig, spannend und enthält auch einen Hauch Gesellschaftskritik.
Die anderen Romane sind Fantasytitel. Bereits letztes Jahr erschienen ist "Die Magie der Namen", die Geschichte des Jugendlichen Nummer 19, der in einer Welt aufwächst, in der allein der Name darüber entscheidet, wer du bist. Nummer 19 bekommt zur Volljährigkeit den Namen Tirasan Pasario, den jedoch niemand zu kennen scheint. Während er versucht herauszufinden, wer er ist, muss er einige Abenteuer bestehen. Der Roman eignet sich sowohl für jugendliche als auch für erwachsene Fantasyfans.
Die Fortsetzung dazu wird dieses Jahr am 1. September unter dem Titel "Die Magie der Lüge" im Piper Verlag erscheinen und Anderta muss sich mit den Folgen von Tirasans Handlungen auseinandersetzen, wodurch ihr eigenes Leben ziemlich auf den Kopf gestellt wird und sie Tirasan deswegen zur Verantwortung ziehen will.
Außerdem habe ich einen zeitgenössischen Fantasy-Schelmenroman mit dem Arbeitstitel "Murphy" geschrieben, in dem Murphy – ja, nach Murphys Gesetz "Alles, was schiefgehen kann, geht auch schief" – den Menschen allerhand magische Streiche spielt, bevor es eines Tages den Falschen erwischt und sich dieser an Murphy rächt. Der Roman wird im Drachenmond Verlag erscheinen.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?
Das ist immer ganz unterschiedlich. Mal durch eine spontane Assoziation von zwei Themen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, mal durch eine Blödelei mit anderen Autorinnen, bei der Gartenarbeit, bei der Überarbeitung eines anderen Projekts, etc. Eine gute Idee ist eigentlich immer spontan, ungeplant und auch für mich überraschend. Da ich eine Ideenschreiberin bin, muss der Funke überspringen. Wenn ich sage: "Das ist es! Das interessiert mich, das muss ich schreiben!", dann interessiert es hoffentlich auch meine Leser.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:
Okay, dann nehme ich doch mal "Die Magie der Lüge", die Fortsetzung zu "Die Magie der Namen". Den ersten Band hatte ich ja Mitte Dezember 2014 fertig gestellt und bereits zu dem Zeitpunkt ließ mich das Ende nicht los. Manchmal geht es uns Autoren genauso wie den Lesern: Wir wollen wissen, wie es weitergeht.
Nachdem ich jedoch im März 2015 zum ersten Mal seit der Beendigung im Dezember das Manuskript von "Die Magie der Namen" gelesen hatte, begann mein Gehirn zu rattern. Ich fand nicht nur die Frage spannend, was im Anschluss an die Ereignisse aus Band 1 passiert ist, sondern auch, wie jemand auf die große Veränderung reagiert, die doch ziemlich viele Personen beeinflusst hat, bei deren Entwicklung jedoch nur eine Handvoll Leute dabei waren, der selbst nicht dabei gewesen war und die Hintergründe nicht kennt. So stand schnell fest, dass ich Band 2 nicht ebenfalls aus Tirasans Perspektive schreibe, sondern aus Andertas Sicht, die zwar dieselbe Gabe hat wie Tirasan, aber von der Persönlichkeit und ihrem Umgang mit der Gabe ganz anders ist.
Etwa vier Monate später, also im Sommer 2015 war das Manuskript zu Band 2 fertig, lange bevor Band 1 überhaupt erschienen war. Doch ich hatte das Glück, dass Band 1 bei den Lesern gut ankam und die Idee zu Band 2 auch den Verlag überzeugte, sodass ich im Frühjahr 2016 einen Vertrag für den 2. Band, der damals noch den Arbeitstitel "Die gestohlene Wirklichkeit" trug, bekam.
Da Verlage jedoch eine Vorlaufzeit von einem Jahr bis anderthalb Jahren haben, ruhte das Projekt jetzt wieder bis zum Frühjahr diesen Jahres, wo das Cover entwickelt wurde und wir uns für einen anderen Titel, nämlich "Die Magie der Lüge" entschieden haben. Im April wurde das Buch dann offiziell in der Vorschau angekündigt und aktuell befinde ich mich mit der Lektorin in der Überarbeitungsphase. Wir feilen gemeinsam an der Geschichte – das dauert in der Regel ein paar Wochen und umfasst mehrere Bearbeitungsdurchgänge -, damit das Buch dann pünktlich zum 1. September in den Läden steht und die Leser sich in den neuen Abenteuern von Tirasan, Anderta und ihren Freunden vertiefen können.
Auch wenn für viele die 2,5 Jahre von der Idee bis zur Veröffentlichung vielleicht lang klingen, das ist in der Buchbranche eine ganz normale Zeitspanne. Doch auch wenn man so lange an einem Buch arbeitet, ist es doch etwas ganz Besonderes, wenn der große Tag endlich da ist und das Buch erscheint. Der 1. September ist in meinem Kalender auf jeden Fall schon rot eingekreist. :)

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor.
Kurze Antwort: Ich hatte Glück. ;-)
Ja, Glück gehört manchmal einfach auch dazu, besonders in der Verlagsbranche. Ich hatte im Jahr 2014 den Entschluss gefasst, dass ich nicht mehr nur für mich und eine kleine Handvoll Leser schreiben, sondern auch veröffentlichen wollte. Der Entschluss "Königreich zu verschenken" ohne Verlag rauszubringen, war für mich ein erster Testballon. Ich wollte zunächst mal herausfinden, ob meine Art Geschichten zu erzählen, überhaupt bei Lesern, die mich nicht kennen, ankommt.
Ich war mitten drin in den Vorbereitungen für die Veröffentlichung im November 2014, als ich am 1. November durch Zufall auf der Website des Piper Verlags ein Banner entdeckte, auf dem der #erzaehlesuns Schreibwettbewerb, eine Kooperation des Verlags mit der Schreibcommunity Wattpad, ausgelobt wurde. Ich war begeistert, denn dass große Verlage wie Piper solch einen Wettbewerb veranstalten ist extrem selten. Blöderweise hatte ich jedoch kein Manuskript, dass ich für den Wettbewerb hätte einreichen können, meine Geschichten waren alle zu lang, und die Einreichphase endete bereits 6 Wochen später. Ich war am Boden zerstört. Einen Roman in sechs Wochen schreiben? Das würde ich nie schaffen.
Einen Tag später holte ich aus meinem Ideenfundus meine Notizen zu "Die Magie der Namen" hervor und begann mit dem Schreiben. Zwar immer noch skeptisch, ob ich es schaffen könnte, doch ich wollte es zumindest versuchen. Im Nachhinein weiß ich nicht, wie ich es zeitlich alles unter einen Hut bekommen habe, denn "Königreich zu verschenken" habe ich im November auch noch herausgebracht, aber ich habe kurz vor Ende der Einreichphase das Manuskript bei Wattpad hochgeladen und dreieinhalb Monate zu meiner großen Überraschung doch tatsächlich den Wettbewerb gewonnen. Dadurch erschien "Die Magie der Namen" letztes Jahr im Piper Verlag und ich wurde plötzlich als Autorin bekannt und konnte mein eigenes Buch zum ersten Mal in den Händen halten – Königreich zu verschenken" war ja nur als E-Book erschienen. Das war ein tolles Gefühl und ich bin froh und sehr dankbar, dass ich diese Chance vom Piper Verlag bekommen habe.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?
Beim Schreiben selbst eigentlich weniger, das ist eigentlich schon ein recht einsamer (Lern-)Prozess, an dem nur ich und mein Laptop beteiligt sind. ;-)
Aber ich habe eine kleine Handvoll wirklich toller Testleser, deren Feedback mir enorm wichtig ist. Wenn ich merke, dass zum Beispiel ein Kapitel ihnen nicht gefällt oder es nicht die von mir erwarteten Reaktionen hervorruft, dann kann es vorkommen, dass ich das Kapitel lösche und noch mal komplett neu schreibe. Meine Testleser helfen mir also entscheidend dabei zu beurteilen, wie meine Geschichte später auf die Leser wirken wird, ob sie spannend ist oder ob sie Längen hat, etc.
Und später arbeite ich natürlich eng mit meiner Lektorin zusammen, die auch entscheidend daran mitwirkt, das Beste aus meinen Geschichten herauszuholen. Also ja, ohne Hilfe entsteht kein Roman von mir.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?
Autorin bei der Arbeit :D
Das ist unterschiedlich. Ich bin ja auch berufstätig, sprich, an manchen Tagen bleibt mir schlicht keine Zeit zum Schreiben. An anderen Abenden kann ich hingegen sehr fleißig sein und wenn ich einen freien Tag habe, sitze ich manchmal von morgens bis abends vor dem Laptop und tippe. Zwischen 0 Wörtern und 30 Normseiten kann so alles am Ende des Tages bei rumkommen.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?
Das habe ich zum Glück selten und seitdem ich intensiv plotte, so gut wie gar nicht mehr. Ich habe vorher ja einen detaillierten Plan der Geschichte aufgestellt, an dem ich mich entlanghangeln kann. Dennoch kann es natürlich mal vorkommen, dass hakt oder dass ich an einer Stelle unzufrieden bin. Dann hilft mir in der Regel etwas Abstand, mal etwas anderes tun, nicht ans Manuskript denken und spätestens nach ein paar Tagen geht es dann mit neuem Elan weiter.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?
In der Welt von "Harry Potter", ganz klar. Ich liebe diese Reihe und die Welt, die Joanne K. Rowling erschaffen hat. Ich würde gerne mal Hogwarts durchstreifen, etwas verzaubern oder verwandeln oder mit Hagrid abhängen.

11. Trifft man dich auf Messen an?
Ja, ich bin in der Regel auf der Leipziger und auf der Frankfurter Buchmesse anzutreffen. Das sind feste Termine in meinem Kalender, auf die ich mich auch jedes Mal sehr freue. :)
Was weitere Messen betrifft, so gibt es da keine feste Regelung bei mir. Wenn es bei mir zeitlich passt, könnte ich mir gut vorstellen, auch mal auf der einen oder anderen zusätzlichen Messe oder Convention vorbeizuschauen.

12.Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:

Vielen Dank Anna-Maria für die Interviewanfrage und euch für euer Interesse! Ich hoffe, meine Antworten haben euch genauso viel Spaß gemacht wie mir beim Schreiben und wer weiß, vielleicht lesen wir uns ja mal? Es würde mich auf jeden Fall freuen. :D

Wir halten fest Nicole ist ein Potterhead :) und außerdem möchte ich ihr danken für dieses tolle Interview.
Ich freue mich auf den zweiten Band (einen Leser hast du). 
~Anna