Sonntag, 28. Mai 2017

♡Rezension♡ Gone Girl - Das perfekte Opfer

Beinahe hätte ich doch das Mai-Buch vergessen. Aber jetzt habe ich es durch. (Danke Svenja, fürs Aussuchen)

Titel: Gone Girl - Das perfekte Opfer
Autor: Gillian Flynn 
Verlag: Fischer
Seiten: 571 
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Klappentext:
„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?

Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. Dann erhält er sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Beurteilung:
Ich habe dieses Buch wegen Svenja ja mehr oder weniger lesen müssen. Ich denke, wenn ich diese Motivation nicht gehabt hätte, hätte ich es eventuell sogar abgebrochen.
Ich bin froh es nicht getan und weiter gelesen zu haben. Anfangs war es echt träge und langweilig. Besonders Amys Tagebucheinträge haben mich gestört. Irgendwie passte alles nicht zusammen.
Doch dann nahm das Buch an Fahrt auf. Es wurde besser und spannender, besonders ab dem 2. Teil (das Buch ist in 3 Teile geteilt) wurde es richtig gut. Amys Tagebuch ergab dann auch Sinn.
Das Buch enthält so viele Wendungen, dass einem schwindelig werden kann. Und ich komme einfach nicht auf die Genialität und Verrücktheit klar, die an den Tag gelegt wird. Ich weiß nicht ob ich diese Geschichte extrem gut oder verstörend finden soll (das bezieht sich aber nicht auf das Buch insgesamt, das ist toll).
Ich muss ganz schön aufpassen, was ich hier sage, damit ich nicht ungewollt spoilere. Deshalb sage ich jetzt, dass es nicht das war, was ich erwartet habe, aber trotzdem echt gut ist.
Schließlich war ich sehr froh als ich das Buch endlich beendet habe und das Kapitel Amy und Nick für immer beenden kann. Abschließend war ich nur noch enttäuscht und genervt, denn ein erhofftes und gewünschtes Ende hatte das Buch nicht.
Den Psychothriller, der von allen positives Stimmen so gelobt wurde, fehlte mir. Klar, dass Buch hat eine heftige Geschichte, doch trotzdem ist so nicht so, dass einem schlecht wird oder man denkt man wird wahnsinnig. Irgendwie war es so harmlos berichtet, eher wie ein Drama mit Krimi gemischt.
Gone Girl ist immer abwechselnd aus Amys und Nicks Sicht geschrieben, was einige Eindrücke in beide Seiten der Geschichte ermöglicht und auch für ein paar kleine Cliffhanger sorgt.

Reading-Challenge:
Ich habe dieses Buch zur Auswahl gestellt, weil es perfekt in die Kategorie "A book with an unreliable narrator" passt. Ich musste nämlich erstmal herausfinden was das eigentlich ist (es ist ein Erzähler, der einem nicht die Wahrheit erzählt) und nachdem ich auch Beispiele suchte, fand ich heraus, dass "Gone Girl" unter diese Kategorie fällt. So kann es gehen. Wieder ein Punkt abgehakt.

Fazit:
Ein sehr besonderes Buch, das einem zum Nachdenken bringt und seine Tiefen mit Höhen ausgleichen kann. Ich bin froh es gelesen zu haben und auch froh es beendet zu haben.

~Anna

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