Donnerstag, 27. April 2017

Autorenvorstellung Thalea Storm

Seit kurzer Zeit befinde ich mich in einer Zusammenarbeit mit Thalea Storm. Wenn euch der Name bekannt sein sollte, dann kann es daran liegen, dass ich ihr Buch Löwenflügel in höchsten Tönen gelobt habe.
Zu Beginn möchte ich sie euch nun aber ausführlicher vorstellen. Das geht natürlich am besten mit einem Interview.
Also viel Spaß!

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:

Ich bin Thalea Storm, 28 Jahre alt und lebe im schönen Niedersachsen. Ich bin als Selfpublisherin unterwegs und schreibe Romane in den Genres Gegenwartsliteratur, Liebesromane, Coming-of-Age, Fantasy u.ä.

Finden kann man mich im Internet an folgenden Stellen:

Facebook: http://facebook.com/ThaleaStorm
Twitter: http://twitter.com/ThaleaStorm


Auf meiner Website: http://thalea-storm.com
Bei Amazon: https://www.amazon.de/Thalea-Storm/e/B01M5GON38/ref=sr_tc_2_0?qid=1493218120&sr=8-2-ent
Auf Lovelybooks: https://www.lovelybooks.de/autor/Thalea-Storm/

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?

Bisher habe ich drei Bücher geschrieben und alle drei auch veröffentlicht.

3. Wie heißen deine Bücher und wovon handeln sie?

„Dein Traum in mir“ - Ein Fantasy-Liebesroman über eine junge Frau, die in ihrem Leben sehr unzufrieden ist und in ihren Träumen plötzlich jemanden trifft, der alles auf den Kopf stellt und sie vor eine schwerwiegende Entscheidung stellt.

„Löwenflügel“ - Ein Coming-of-Age Roman über einen psychisch kranken, isolierten Jugendlichen und ein erfolgsorientiertes und beliebtes Mädchen, die beide nicht unterschiedlicher sein könnten und doch eine ganze besondere Beziehung zueinander entwickeln, die schicksalhafte Folgen haben wird. (Meine Rezi)

„Vom Mut, das Morgen zu ändern“ - Ein Liebesroman im Genre „moderne Frauen“ - Nach einer schlimmen Beziehung, stürzt die 35-jährige Zoey in ein Loch, bis ihr eine Liste voller Träume aus Teenagertagen in die Hände fällt und sie Hals über Kopf beschließt, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Wird es ihr gelingen?

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?  

Meine Werke beruhen auf persönlichen Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen. Natürlich gibt es hier und da auch Inspirationen durch andere Bücher oder Filme, doch letztlich beruht die Grundidee immer auf meinen Erfahrungen bzw. der Beobachtung und Auseinandersetzung mit meinen Mitmenschen.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:

Nehmen wir doch mein letztes Buch als Beispiel: „Vom Mut, das Morgen zu ändern“
Zu Beginn stand die simple Idee, eine Bucket List in einem meiner Bücher eine Rolle spielen zu lassen. Anschließend habe ich mir überlegt, wie das spannender werden könnte: Eine simple Abarbeitung aller Ziele und Träume ist zu langweilig, aber eine Liste voller Träume erst nach vielen Jahren wiederzufinden, wenn man eigentlich schon ein ganz „anderer“ Mensch geworden ist - das könnte spannend sein. Dazu habe ich ein bisschen Brainstorming betrieben, um meine Gedanken auszubauen und so stand die Grundthematik für das Buch.

Anschließend begann ich, die Protagonisten Zoey, Malte, Joe und Collin zu entwickeln. Protagonisten spielen bei mir immer eine riesige Rolle, weshalb sie noch vor der Plotentwicklung ausführlich zum Leben erweckt werden. Ich brauche sie, um mich in die Geschichte hineinversetzen zu können.

Wenn die Protagonisten entwickelt sind und Beziehungsstrukturen klar sind, überlege ich mir eine grobe Struktur. Ich bin kein Freund von zu viel Planung im Voraus. Meist setze ich mir Hauptpunkte der Geschichte, lege wichtige Wendungen vorher fest und dann schreibe ich auch schon drauf los, sodass mein Buch entstehen kann. 😊

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor 

Als Selfpublisher ist das heute sogar relativ einfach möglich. Das ist Fluch und Segen zugleich. Zum einen ermöglicht es einem unkompliziert seine Werke unter die Menschen zu bringen, zum anderen tun das natürlich unzählige weitere Menschen und der Markt ist unheimlich voll. Als Frischling geht man schnell unter.

Bisher nutze ich Amazon, um meine Bücher zu veröffentlichen und zu vertreiben. Wenn allerdings mal der richtige Zeitpunkt gekommen ist und ein Verlag Interesse an meinen Büchern hätte, könnte ich mir auch diese Zusammenarbeit gut vorstellen.

7. Wer ist dein größter (Roman-)Held?

Oh man, da muss ich gut überlegen. Ich hab schon unzählige Bücher gelesen und hatte bereits viele Helden. 😉
Ich gestehe, dass ich ein ziemlich großer Bella & Edward (Twilight), sowie Damon & Elena (The Vampire Diaries) Fan bin. Ich mag beide Vampire so gerne - obwohl sie von der Art und Weise des Vampirdaseins sehr verschieden sind - weil sie sich in einigen Zügen trotzdem total ähneln. Sie sind zur Ewigkeit verdammt, beide wollen das eigentlich nicht, sind absolut unzufrieden mit sich und ihrem Dasein und schaffen es trotzdem, sich für die, die sie lieben, völlig aufzuopfern. Ja, das mag ich.

Wenn es etwas realistischer und ernsthafter sein soll, dann ist ein wahrer Held für mich die kleine Anna Fitzgerald aus „Beim Leben meiner Schwester“. Wie schwer muss es sein für den freiwilligen Tod eines Menschen, den man über alles liebt, zu kämpfen? Sehr bewundernswert. Beeindruckend und gleichzeitig bedrückend. Das Buch, aber auch der Film ist grandios.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?

Wenn ich in einem Projekt stecke, habe ich meist 4-5 Stunden reine Schreibzeit am Stück. Dazu zählt keine Vorarbeit, Beantwortung von Mails, Marketing oder ähnliches. Das kommt noch oben drauf.

9. Wenn du etwas in deinem Leben verändern könntest, was wäre es?

Ich würde mich gerne etwas mutiger haben, waghalsiger, spontaner. Eigentlich bin ich ein sicherheitsliebender Mensch, riskiere sehr wenig und verpasse damit vielleicht richtig tolle Chancen, um mein Leben noch toller zu gestalten.
Aber zumindest mit der Entscheidung jetzt Vollzeitautorin zu sein, habe ich dahingehend einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Das ist mutig und riskant zugleich, aber es fühlt sich so verdammt richtig an.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?

„Das also ist mein Leben“ - Ich liebe die Protagonisten Sam und Patrick. Beide sind so liebenswert durchgeknallt und trotzdem tolerant und einzigartig sensibel. Ja, die hätte ich gerne als Freunde. 😉

11. Wenn du ein Date mit einem Autor hättest, wer wäre es und warum?

Ich glaube, da entscheide ich mich für Charlotte Link. Die Chance würde ich nutzen, um mir Tipps zu holen, wie sie es immer wieder schafft, aus gefühlvollen Familiengeschichten gleichzeitig unheimlich spannende Krimis zu machen. Das bewundere ich.

12. Fiel es dir schwer deinen alten Beruf aufzugeben?

Es fiel mir in dem Sinne schwer, dass ich viele liebe Menschen jetzt hinter mir lassen musste. Wenn man sich für etwas Neues entscheidet, ist es gleichzeitig auch immer die Entscheidung gegen etwas Altes. Man kann nicht alles haben, auch wenn das schön klingt. Ich hatte sehr liebe Kollegen und habe mich an meinem Arbeitsplatz und in meinem Team sehr wohlgefühlt. Das werde ich sicher vermissen. Auch ist es ein schönes Gefühl Menschen helfen zu können, wie ich es als Sozialpädagogin jeden Tag versucht habe.

Aber es wurde Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen. Man kann nicht immer auf der Stelle stehen oder nur stur geradeaus laufen. Dafür ist das Leben zu kurz. Und im Schreiben habe ich so eine Erfüllung gefunden, dass es letztlich keine wirkliche Wahl war, vor der ich stand.

13. Thalea Storm ist ja ein Pseudonym, wie kamst du auf den Namen?

Sehr gute Frage. 😃 Ich wollte ein Pseudonym, dass interessant klingt und sowohl international als auch national ausgesprochen werden kann. Ich wäre mir als deutsche Autorin mit einem komplett englischen Namen etwas merkwürdig vorgekommen. Da ich persönlich den klang englischsprachiger Namen aber selbst gerne mag, habe ich versucht, es auch in meinem unterzubringen.

Übrigens bedeutet „Thalea - die Blühende“ - was ich ziemlich passend finde, da ich, seit ich Bücher schreibe, erst so richtig in meinem Leben aufgeblüht bin. Darin hab ich mich selbst einfach gefunden.

14. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

In 10 Jahren möchte ich in meiner Tätigkeit als Autorin immer noch so aufgehen wie bisher. Das möchte ich nie mehr missen oder aufgeben müssen. Es wäre toll, wenn ich es schaffe, dass meine Bücher noch mehr Leser erreichen, nicht weil ich den großen Ruhm erwarte, sondern weil ich glaube, dass es sicher einige Menschen da draußen gibt, die sich mit den gleichen Thematiken beschäftigen wie ich sie in meinen Büchern anspreche und ich hoffe, dass ich ihnen damit Mut machen kann. Dafür möchte ich kämpfen.
Mein größtes Ziel ist es, in eine Buchhandlung zu gehen und mein Buch dort liegen zu sehen. Ich glaube, dann würde ich anfangen zu weinen.
Vielleicht schaffe ich das innerhalb der 10 Jahre ja. Man soll nie aufhören zu träumen.

15. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:

Zuerst möchte ich mich für die Möglichkeit, für ein Interview bereit zu stehen, bedanken und gleichzeitig auch dafür, dass du ab jetzt zu meinen Stammbloggern gehörst. Darauf freue ich mich total.

An all die lieben Leser da draußen möchte ich gerne noch weitergeben, dass ich mich freuen würde, wenn ihr einen Blick in meine Geschichten werft und euch davon verzaubern lasst. Außerdem liebe ich den Kontakt zu euch. Scheut euch nicht mir zu schreiben, für Antworten nehme ich mir wahnsinnig gerne Zeit. Ich hoffe, dass meine Bücher beim Lesen so viel in euch bewegen können, wie sie es bei mir während des Schreibens getan haben. ❤


Ich bin mir sicher, dass Thalea euch berühren kann. Ich habe sie als offenen und lieben Menschen kennen gelernt und freue mich noch etwas mehr über sie heraus gefunden zu haben.
Wenn ihr noch Fragen an sie oder mich habt, immer raus damit!
~Anna



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