Dienstag, 21. Februar 2017

♡Rezension♡ Löwenflügel

Ein weitere wunderbares Buch hat sich einen Weg in mein Herz gebahnt.

Klappentext:
Wir normal kannst du sein, wenn du eigentlich total unnormal bist?
Leo hält sich für unnormal, denn er ist anders. Schüchtern, zurückhaltend und vielleicht ein bisschen komisch. Er lebt in seiner eigenen Welt, die keinen Platz für die Leichtigkeit des Lebens lässt. Den Blicken und Vorurteilen des Gesellschaft ausgesetzt, versucht er, sich durchs Leben zu schlängeln und eckt dabei überall an, wo er nur anecken kann. Kaum jemand ahnt, was hinter seinem merkwürdigen Verhalten steckt, denn Leo ist krank. Psychisch krank. Er leidet unter einen Sozialen Phobie, die ihm die Teilhabe am Leben nahezu unmöglich macht. Sein Alltag ist erfüllt vom eigenen Kampf gegen sich selbst und der steten Hoffnung, irgendwie in eine Gesellschaft zu passen, die ihn nicht akzeptieren will. Erst die quirlige, lebenslustige Maya, die hinter seine geheimnisvolle Fassade blickt, haucht ihm mit ihrer Neugierde, Aufgeschlossenheit und vor allem Toleranz, endlich wieder Leben ein. Sie nimmt ihn an die Hand und er lässt sich von ihr führen, unter dem trügerischen Gefühl von Sicherheit. Leo gibt sich Maya und ihrer Zuneigung vollends hin und ahnt dabei nicht, welche dramatischen Folgen ihre Freundschaft für ihn haben wird.

Beurteilung:
Dieses Buch gefällt mir unglaublich gut. Ich muss sagen, dass ich an dieses Buch eigentlich kaum Erwartungen gestellt hatte. Ehrlich gesagt kannte ich vor dem Lesen nur den Titel sowie das Aussehen und wusste es geht um einen Jungen mit einer Sozialphobie. Doch das Buch hat mich echt umgehauen. Leo und Maya sind zwei junge Leute, die so authentisch dargestellt sind. Jeder kann sich in sie hineinversetzten und hat bestimmt schon mal ähnliche Dinge erlebt.
Leos Krankheit wird unglaublich nachvollziehbar dargestellt. Es ist als könne man endlich mal verstehen wie sich ein Mensch mit Beeinträchtigung fühlt. Im Zuge dessen habe ich auch mit der Autorin geschrieben und ich finde man merkt, dass dieses Thema ihr auch privat etwas bedeutet. Habt keine Angst Thalea Storm zu schreiben, sie beißt nicht und lässt sich auf ihre Leser ein und so fand ich sie und besonders ihr Buch direkt sympathisch.
Meiner Meinung nach ist diese Geschichte in allerbester John-Green-Manier. Wer John Green kennt weiß, dass Happy-Ends bei ihm Mangelware sind und leider geht dieses Buch nicht so aus wie man es sich erhofft... Doch es schadet nicht, denn das Buch hat mich emotional so mitgerissen und ich liebe es einfach. Es ist eins der wenigen Bücher, welches es geschafft hat mich zum Weinen zu bringen.
Eine klitzekleine Sache könnte ich noch kritisieren und zwar das Maya und Leo zu viele Steine in den Weg gelegt wurden... ein Schicksalsschlag nach dem anderen. Im Gesamten betrachtet ändert es aber nichts an meiner Meinung.
Auch das Cover ist wunderschön und ich finde die Aufteilung der Kapitel sehr gut. Sie sind immer abwechselnd aus Mayas und Leos Sicht und keiner kommt zu kurz.
Diese Geschichte hat meine Verständnis für Menschen verändert, besonders für solche mit Krankheiten/Behinderungen etc. Genau deshalb finde ich könnte man dieses Buch auch sehr gut als Schullektüre nutzen, welche zum Nachdenken anregt ohne dabei langweilig zu sein!

Reading-Challenge:
Da Leo seine Krankheit hat, habe ich das Buch bei "A book by or about a person who has a disability" eingeordnet. Ich denke das erklärt sich von selbst!

Fazit:
Lest dieses Buch! Es wird euch fertig machen und ihr werdet es lieben! Aber keinesfalls werdet ihr es bereuen!

~Anna

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