Sonntag, 22. Januar 2017

♡Rezension♡ Riley - Das Mädchen im Licht

Bei meinem Bücherei-Besuch am Freitag habe ich mir das Buch "Riley -Das Mädchen im Licht" von Alyson Noel ausgeliehen, da ich das schon seit einiger Zeit mal lesen wollte. Hab ich jetzt auch.
Klappentext:
Riley Bloom hat einen ganz neuen Lebensabschnitt vor sich - den Tod. Durch einen Autounfall wurde sie aus dem Leben gerissen und von ihrer Schwester Ever getrennt. Ein Abschied, der ihr so schwer fiel, dass sie noch eine Weile als Geist auf der Erde blieb. Aber da auch das schönste Geisterleben einmal ein Ende haben muss, überquerte Riley schließlich die Brücke ins Jenseits. nur kann sie dort leider auch keine Ruhe finden, denn vom großen Rat wird ihr eine besondere Aufgabe zugeteilt: Sie soll auf der Erde verlorene Seelen einfangen. Und ausgerechnet der langweiligste Junge, dem sie je begegnet ist, wird ihr dabei zur Seiten stehen. Riley hat sich das irgendwie anders vorgestellt. Zum Glück hält der Tod noch so einiges für sie bereit...
Beurteilung:
Die Bücher Evermore und Riley wurden vor ein paar Jahren zu Bestsellern und sie liefen einem ständig über den Weg. Doch ich hatte keins davon gelesen und dachte mir ich fange mit Riley an (einfach da es kürzer ist). Doch von dem Buch bin ich absolut enttäuscht worden. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso es ein Bestseller geworden ist.
Riley ging mir von Anfang an auf die Nerven. Sie ist oberflächlich und ziemlich egoistisch. Ihrem Führer (was ein komisches Wort für eine Art Lehrer) gibt sie keine Chance, nur weil es aussieht wie ein langweiliger Streber. Doch kaum legt es die Klamotten ab, ist er ja soooo süß, was sie natürlich niemals zugeben würde.
Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil es nur 180 Seiten hat und demnach das Leiden nicht zu lange andauerte. Auch die Geschehnisse sind einfach nicht spannend, eher so dahin geplätschert, teils ohne Zusammenhang. Warum sollte gerade die 12-Jährige Riley schaffen, was Hunderte vor ihr nicht geschafft haben? Weil sie so klug ist? Bestimmt nicht. Doch trotzdem schafft sie es natürlich. Und am Ende ist ihr größtes Problem, wie sie es schaffen kann, dass ihr Hund fliegt. Meiner Meinung nach war dieses Buch Zeitverschwendung. Das einzig Gute waren die kurzen Kapitel, so konnte man immer mal zwischendurch 5 Minuten aufbringen.
Aber egal, ich hab es geschafft. Vielleicht gefällt es Kindern besser, aber in der Erwachsenenabteilung der Bücherei hat es eigentlich nichts verloren. Ich weiß auch nicht, ob ich jemals Evermore lesen werde... irgendwie hat Riley das jetzt versaut.
Reading-Challenge:
Noch was positives an dem Buch, ich kann einen weiteren Punkt der Challenge abhaken und zwar "A book with a title that's a character's name". Es ist unschwer zu erkennen warum diese Kategorie. Denn der Titel des Buches ist der Name der Protagonistin: Riley.
Fazit:
Lest es nur, wenn ihr unbedingt wollt oder vielleicht hat die Autorin euch auch begeistert. Mich packt es nicht und ich würde es deshalb auch nicht empfehlen.

~Anna

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen