Sonntag, 23. Juli 2017

♡Rezension♡ Im Reich der Pubertiere

Titel: Im Reich der Pubertiere 
Autor: Jan Weiler 
Verlag: Kindler 
Seiten: 176 Seiten 
Reihe: Band 2

Den Band könnt ihr bei Rowohlt/Kindler oder bei Amazon
Den Sammelband findet ihr bei Rowohlt/Kindler oder bei Amazon.






Klappentext: 
Inzwischen hat es der Pubertier-Forscher nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern auch mit einem männlichen Exemplar der Gattung zu tun. Zu einigen Erkenntnissen ist er bereits gekommen: Pubertiere bewohnen am liebsten schlecht belüftete Räume, in denen sich Müllberge türmen. Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Vertretern dieser Art erscheinen signifikant: Während das weibliche Pubertier durch maßlosen Konsum, unverständliches Monologisieren und multiples Dauermeckern auffällt, verbringt das Pubertier-Männchen seine Lebenszeit im Wesentlichen mit drei lautlosen Tätigkeiten: Schweigen, Müffeln – und Zocken.

Das klingt alles schlimm, schlimm, schlimm. Doch ohne Pubertiere wäre das Leben arm und öde. Und das Haus zu still und zu leer.

Beurteilung:
Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach. Er ist genauso lustig und die Geschichten sind neu und spannend. Nun muss sich der Vater nicht nur mit einem Pubertier rumschlagen sonst direkt mit 2, denn sein Sohn Nick ist nun auch in der Pubertät angelangt. Dadurch erhält er nun auch einen Einblick in die männliche Pubertät, die sich in vielen Aspekten von der weiblichen unterscheidet, obwohl sie im Grunde gleich sind.
Manchmal leidet man mit dem Vater, manchmal auch eher mit seinen Kindern, denn er beherrscht die Kunst die beiden perfekt zu blamieren. Trotzdem liebt er seine Kinder und das wird deutlich.
Das Buch ist ein bisschen länger, wenn auch immer noch sehr kurz, deshalb kann man es schnell lesen und es hat den selben flüssigen Schreibstil, wie sein Vorgänger. Die Bilder sind ebenfalls mit am Start und heitern die Geschichte noch mehr auf.
Ich hab nichts auszusetzen.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die Spaß bereitet und auch bei geringer Konzentration verständlich bleibt.
Der Schuber ist echt schön und ich freue mich ihn zu besitzen.

~Anna

Samstag, 22. Juli 2017

In der Plauderecke mit ... Schwarzbuch-Verlag

Endlich hat sich mal wieder ein Verleger in meine Fänge gewagt. Ich freue mich heute mit Stephan Schwarz zu quatschen. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern.  


1. Zunächst einmal: Wer bist du ?
Auch bayrische Innenminister müssen sich mal einen guten Krimi durchlesen!
Mein Name ist Stephan Schwarz und ich bin Inhaber des Schwarzbuch Verlages. Geboren wurde ich Bremen und lebe heute in Bayern. Bücher haben mich mein ganzes Leben schon begleitet und inzwischen habe ich so ungefähr 5000 Bücher bei mir Zuhause stehen. Ich liebe es zu lesen und könnte mir ein Leben ohne
Lesen und Bücher nicht vorstellen.

2. Und was ist dein Verlag?
Den Schwarzbuch Verlag habe ich am 13.Februar 2015 gegründet, das war ein Freitag und den Gewerbeschein habe ich am 01.April 2015 beantragt. Die beiden Daten zeigen schon ganz klar, wie ich denke und handle. Ich glaube, dass man nicht abergläubisch sein darf und dass jeder sein eigenes Glück zum großen Teil in den eigenen Händen hält. Es gibt 5 Rubriken, in denen wir Bücher verlegen: Fachbücher in der Blauen Reihe, Kinderbücher in der Weißen Reihe, Krimis in der Schwarzen Reihe, Kunst & Kultur in der Grünen Reihe und Erotik in der Roten Reihe. Ich versuche meinem Verlag ein eigenes Gesicht zu geben und die Freude am Buch wiederzubeleben. Deshalb führen wir auf der Facebook-Seite vom Schwarzbuch Verlag auch immer wieder tolle Gewinnspiele durch. Im Juni startete eine Schatzsuche, bei der der Gewinner 500 Euro in Bar gewann. Dazu gibt es jeden Monat einen Buchgutschein im Wert von 30 Euro zu gewinnen. Also schaut dort einfach vorbei und macht mit.

3.Wie kamst du zu dem Beruf und dem Verlag?
Ich habe meine ersten beiden Krimis, die ich geschrieben hatte, in einem fremden Verlag verlegen lassen. Ich selbst habe 8 Jahre gesucht, bis ich einen Verlag gefunden habe, der an mich geglaubt hat. Dann wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte ein Musical zu schreiben. Ich habe sofort Ja gesagt und dann gedacht, dass ich das Musical auch gerne gedruckt haben würde. Aber das Musical hat nicht in das Verlagsprogramm gepasst, also habe ich spontan beschlossen einen eigenen Verlag zu gründen, der sich um die Vermarktung des Musicals kümmert. So habe ich halt den Verlag gegründet. Danach dachte ich, dass ich dann auch mehrere Bücher – auch von fremden Autoren -verlegen kann.

4.Was magst du an deinem Beruf am liebsten?
Ich kann mich wann immer ich will mit Büchern beschäftigen. Ich kann mich um die Vermarktung, Messen und Autoren kümmern. Ich lebe mit Büchern und das ist für einen echten Bücherwurm natürlich genial.

5.Und was magst du gar nicht?
Der Büchermarkt ist sehr schwierig, das hatte ich ziemlich unterschätzt, als ich begonnen habe. Nur weil man ein gutes Buch im Verlagsprogramm hat, heißt das noch lange nicht, dass das gleich ein Super Bestseller wird. Da braucht man als Verleger auch schon mal einen langen Atem und viel Geduld. Manche Buchhandelsketten verlangen zum Beispiel Geld dafür, dass sie Bücher auf die Tische platzieren, an denen die Kunden die Ware begutachten können. Liegt man dort, dann verkauft man auch wesentlich besser. Dieses Geld habe ich im Moment nicht, das heißt ich muss kreativer sein, damit meine Leser meinen Verlag und die Bücher finden. Außerdem möchte ich allen Autoren sagen, dass er niemals voraussetzen sollte, dass er davon leben kann. Jeder Buchtitel, der auf dem deutschen Markt erscheint, verkauft sich im Durchschnitt 2000mal. Jetzt muss man bedenken, dass es Bücher wie die Feuchtgebiete oder 50 Shades of Grey gibt, die sich zum Teil Millionfach verkaufen. Das bedeutet für ganz viele, sehr gut geschriebene Bücher, dass sich diese vielleicht nur 50mal verkaufen. Das ist natürlich für jeden Autoren, aber auch den Verleger super frustrierend. Denn der eine hat viel Herzblut investiert, der andere zumindest Geld und auch Glauben an den Autor.

6.Was sind die Voraussetzungen für deinen Beruf und wie sieht der Weg dorthin aus?
Also ich kann jetzt nur für meinen Fall sprechen, aber ich habe einfach gesagt, ich mache das jetzt. Man sollte aber Ahnung von Marketing haben, Bücher lieben und bereit sein, gerade in den ersten Jahren auch viel Geld zu verbrennen. Der Markt und die Leser warten nicht auf Dich, sondern man muss sich bekannt machen und hoffen, dass die Leser einen und die kreativen Ideen und Bücher honorieren.

Selbst Horst Seehofer lernte den Verleger schon kennen :) 

7.Ist es dein Traumberuf oder würdest du was ändern, wenn du könntest?
Als ich mit dem Gedanken gespielt habe meinen Verlag zu gründen und das ein paar Leuten erzählt habe, haben mich fast alle gefragt, ob ich zu viel Geld habe und das verschenken will. Wie gesagt, der Markt ist schwierig und man muss sich was einfallen lassen. Ich hätte also gerne früher angefangen, mindestens 15 Jahre, dann wäre ich jetzt sehr viel weiter und mein Verlag wäre inzwischen mit Sicherheit schon bekannter. Das bereue ich sozusagen, ansonsten habe ich Spaß daran Verleger zu sein. Fragt mich doch in 5 Jahren wieder, dann lautet meine Antwort vielleicht anders.

8.In welchem Buch würdest du gerne leben?
Boah, eine verdammt schwere Frage. Da gibt es bestimmt ganz viele, am liebsten natürlich immer in dem Buch, das man gerade liest. Aber es gibt so 4 Alltime Highs, in denen ich sehr gerne leben würde:
Faust von Goethe, weil ich die Sprache so unglaublich liebe und die Story einfach ein ganzes Leben lang wahr ist. Es sind so viele Weisheiten darin enthalten, dass dieses Buch oft als Ratgeber dienen könnte.
ES von Stephen King, ich wäre gerne ein Teil der Bande der Verlierer gewesen, die gegen das Monster gekämpft haben. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, war ich unglaublich traurig, weil es zu Ende war. Ich musste sofort noch mal von vorne anfangen.
Die Bücherdiebin von Markus Zusack. Die Story spielt in einer schlimmen Zeit und dennoch hat sie mich zutiefst berührt. Ich hätte - glaube ich - gerne in diesem Buch gelebt, obwohl am Ende alle Helden sterben, also dann wahrscheinlich auch ich gestorben wäre.
Die Abenteuer des kleinen Habi, erschienen im Schwarzbuch Verlag, weil der kleine Held so unfassbar komisch, verrückt und cool ist. Mit dem würde ich gerne Abenteuer erleben.

9.Hast du Kriterien, nach denen du beschließt, welche Bücher du annimmst?
Die Geschichte muss mich ansprechen und das Buch muss irgendwie in mein Verlagsprogramm passen. Tut es das nicht, dann hat das Buch zumindest in meinem Verlag keine Chance.

10.Spielt deine Meinung dabei eine große Rolle?
Da der Verlag mir gehört, habe ich das letzte Wort. Da setze ich mich auch gegen die Meinung aller Mitarbeiter durch, wenn es sein müsste. Das ist bisher aber noch nie passiert. Ich frage auch, was die Leute dazu sagen. Gerade bei dem Buch, das jetzt im Sommer erscheint, haben wir im Verlag lange diskutiert, welche Geschichten in den Sammelband reinkommen und welche wir nicht aufnehmen werden. Da habe ich auf die Meinung der anderen Mitarbeiter gehört.

11.Was machst du, wenn der Autor dir unsympathisch ist?
Gute Frage, ist bisher noch nicht passiert. Sollte das jedoch mal passieren, ausschließen kann man das ja nie, dann würde ich den Autor von einem meiner Mitarbeiter betreuen lassen. Allerdings muss ich dann an das Buch glauben. Wäre mir der Autor unsympathisch und das Buch auch noch schlecht, dann würde ich es einfach nicht verlegen.

12.Möchtest du uns noch etwas mitgeben?
Jeder Autor sollte erst einmal an sich glauben und darf auch von Ruhm und Erfolg träumen. Jedoch solltet Ihr auch immer die Zahl 2000 im Kopf bewahren. Und den Lesern möchte ich gerne ans Herz legen, dass sie auch kleinen Verlagen und den Büchern eine Chance geben sollten. Dort kann man durchaus super Bücher entdecken und spannende Geschichten lesen.


Ich kann den letzten Satz nur unterstreichen. Kleine Verlage aber auch Selfpublisher verdienen mehr Aufmerksamkeit, da in den Büchern manchmal sogar mehr Herzblut steckt und tollere Geschichten. 

Danke für das Interview
~Anna



Freitag, 21. Juli 2017

Blogtour zu SeelenMeer: Das Funkeln der Nacht


Ich freue mich, dass die Blogtour rund um Thalea Storms Buch "SeelenMeer: Das Funkeln der Nacht" heute bei mir Halt macht. Doch das bedeutet auch, dass sie bald schon wieder vorbei ist. Doch daran wollen wir jetzt noch nicht denken.


Mein Thema ist "Dunkle Wesen der Unterwelt".

Davon gibt es ganz schön viele und jeder Autor legt sie anders aus. Sowas ist euch bestimmt auch schon aufgefallen.
Ich denke da zum Beispiel an die Vampire. Im einem Buch verbrennen sie im Sonnenlicht und im nächsten glitzern sie bloß. Oder Werwölfe, die sich nur bei Vollmond verwandeln oder solche, die es nach Lust und Laune tun. Doch trotzdem verbindet man immer irgendetwas damit, wenn man zum Beispiel "Geist", "Hexe" oder "Zwerg" hört, hat man automatisch Bilder im Kopf. Ich möchte euch jetzt einfach mal ein paar Wesen vorstellen, die ich spannend finde. Vampire und Werwölfe sind meiner Meinung nach echt ausgelutscht.


Sirenen:
Hat es nicht etwas unglaublich faszinierendes so gut singen zu können, dass jeder Mann angelockt wird? Das Töten ist zwar nicht so nett, aber gerade das macht ein Wesen der Unterwelt auch aus. Sirenen sollten viel mehr Beachtung bekommen. Genauso wie Amazonen. Diese "Völker" sind für mich sehr interessant und ich mag Geschichten in denen sie vorkommen gerne.

Zyklopen:
Diese riesigen, einäugigen Dummköpfe haben auch einiges an Potenzial. Außerdem sind sie sehr stark, was durchaus von Nutzen sein kann. Doch da sie nicht sehr schlau sind, kann eine Zusammenarbeit mit ihnen bestimmt auch mal schnell nach hinten losgehen. Man weiß ja nie.
Quelle










Dämonen: 
Die Dämonen gibt es ja echt viele, in allen Variationen und mit total verschiedenen Fähigkeiten. Doch gerade das macht sie so spannend. Nur weil "Dämon" drüber steht, weiß man ja noch lange nicht, was man erwarten kann. Hier kann jeder Autor seinen Gedanken und Vorstellungen wohl viel Freiraum einräumen.

Zerberus:
Quelle
Da ich ein großer Fan der griechischen Mythologie bin muss ich ihn einfach aufzählen. So ein dreiköpfiger Hund ist schon etwas besonderes. Außerdem ist er sozusagen der Türsteher der Unterwelt. Er lässt keinen Toten raus und keine Lebenden rein. (Naja gut, vielleicht doch. Bällchen sollen ihn ablenken können. Zumindest, wenn man Rick Riordan Glauben schenken will).
Die gesamte Darstellung der Unterwelt ist in dieser Mythologie einfach sehr gut.


So und wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich das alles erzähle, dann kann ich euch nur sagen, dass euch auch bei Thaleas neuem Roman übernatürliche Wesen begegnen werden und die wahrscheinlich nicht immer der Norm entsprechend.

Das Buch findet ihr hier und wenn es euch zusagt, dann empfehle ich euch diese Leseprobe.

Auf Facebook gibt es noch eine Veranstaltung zur Blogtour, wo ihr die ganzen weiteren tollen Beiträge der Mädels finden könnt.

Was sind denn so eure Favoriten aus der Unterwelt?

~Anna




Donnerstag, 20. Juli 2017

♡Rezension♡ Das Pubertier

In der Rezi zu Band 2 werde
 ich euch meine Ausgabe zeigen
Titel: Das Pubertier 
Autor: Jan Weiler 
Verlag: Kindler 
Seiten: 128 Seiten 
Reihe: Band 1 

Kaufen könnt ihr es bei Kindler/Rowohlt oder bei Amazon


Inhalt:
Sie waren süß. Sie waren niedlich. Jeden Milchzahn hat man als Meilenstein gefeiert. Doch irgendwann mutieren die Kinder in rasender Geschwindigkeit von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Mädchen und Jungen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren. Aus rosigen Kindergesichtern werden Pickelplantagen. Nasen, Beine und Hinterteile wachsen in beängstigendem Tempo. Stimmen klingen wie verstimmte Dudelsäcke, aber die Kommunikation scheint ohnehin phasenweise unmöglich, denn das Hirn ist wegen Umbaus vorübergehend geschlossen. Und doch ist da ein guter Kern. Irgendwo im Pubertier schlummert ein erwachsenes Wesen voller Güte und Vernunft. Man muss nur Geduld haben, bis es sich durch Berge von Klamotten und leeren Puddingbechern ans Tageslicht gewühlt hat. Verdammt noch mal! (Quelle: Rowohlt)

Beurteilung:
Das Pubertier ist ein sehr heiteres Buch, das wirklich schnell zu lesen ist. Die Seiten fliegen nur so dahin und mit ca. 130 Seiten sind es auch nicht viele.
Jedes Kapitel enthält eine kleine Geschichte über Carlas Verhalten in ihrer Pubertät und wie ihr Vater damit zurecht kommen muss. In manchen Situationen kann ich mich sehr gut in Carla wiederfinden, immerhin ist meine Pubertät auch noch nicht lange vorbei (aber eigentlich war ich recht einfach :D).
Man leidet mit dem Vater mit und wünscht ihm Glück. Trotzdem ist er auch immer zu Scherzen aufgelegt, die seiner Tochter nicht immer gefallen. Denn Eltern sind ja so peinlich und uncool.
Jan Weilers Schreibstil ist locker und wird nicht langweilig. Ich war auf jeder Seite aufmerksam dabei. Die Kapitel sind kurz und zwischendurch enthält das Buch sehr schräge Bilder, was mir beides gut gefällt.
Passend zum Filmstart in den deutschen Kinos, habe ich den ersten Band zusammen mit dem zweiten in einem Schuber bekommen und freue mich gleich weiter zu lesen.

Fazit: 
Ein lustiges Buch, das man gut zwischendurch lesen kann und dabei nicht langweilig wird. Es macht Lust auf mehr und wirft ein interessantes Licht auf die Pubertät aus elterlicher Sicht.

~Anna

Mittwoch, 19. Juli 2017

Mitmach-Mittwoch #023: Mythologien


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)
Thema des Mitmach-Mittwochs #023: Mythologien

Durch die Percy-Jackson-Reihe habe ich angefangen mich für die Mythologien zu interessieren.
Angefangen hat es mit den griechischen Göttern (und die mag ich auch am liebsten), dazu kamen die Römer und die Nordischen. Doch es gibt ja auch noch viele mehr, wie Ägyptische, Indische oder Aztekische.

Im Grund ähneln sich die meisten Mythologien oder bauen sogar aufeinander auf. Besonders die Römer und Griechen sind sehr ähnlich. Nur die Namen sind unterschiedlich, doch manche Götter gibt es auch in beiden Mythologien, wie Nike, die Göttin des Sieges.

Bei uns geht die Faszination so weit, dass wir auch unseren Hasen nach einem Gott benannt haben. Nämlich nach Loki, dem Gott des Chaos und der Trugbilder. Tja und was soll ich sagen, es passt perfekt.

Pierres Leidenschaft zu Götter (besonders den nordischen) begann durch seinen Unterricht, in dem indische Götter behandelt wurden. Doch Wikinger waren für den kleinen Pierre einfach interessanter und so begann seine Recherche mit Hilfe von Comics.

Natürlich besitzen wir auch Lieblingsgötter.
Meine sind Artemis und Apollo. Die Zwillinge sind Gott der Sonne und Kunst, sowie Göttin des Mondes und der Jagd. Allein die Darstellung derer Geburt ist schon genial. Sie sind Kinder von Zeus und Leto. Hera war eifersüchtig und hat einen Fluch über Leto ausgesprochen, so das kein Ort der Erde Leto zum Gebären aufnehmen würde. Schließlich bekam sie die Kinder auf einer Insel, die nicht mit der Erde verwachsen war.
Außerdem scheint Artemis sehr verständlich und friedlich zu sein.

Pierres Lieblingsgötter sind Loki und Hades. Wie ihr seht steht er auf die bösen Jungs. Loki ist einfach sehr gerissen, was man an seinen Hinterhalten sehen kann. Auch wenn alle sauer auf ihn sind, dann dreht er alles wieder so, dass sie ihm nicht böse sein können.
Hades ist einfach geil, immerhin hat er einen dreiköpfigen Hund und ist Herrscher der Unterwelt.

Es gibt schon echt super Geschichten und wirklich coole Wesen innerhalb der Mythologien.
Wir hoffen wir konnten euch auch ein wenig begeistern und am Montag erzähle ich euch bei Privat mit Thalea, welcher Gott mein göttlicher Elternteil wäre!

Was findet ihr an den Mythologien spannend oder auch nicht so gut? Schreibt's in die Kommentare :P

~Anna (und Pierre)

Thema nächste Woche: Helden der Kindheit


Dienstag, 18. Juli 2017

♠Rezension♠ Findet Dorie

Titel: Findet Dorie
Erscheinungsjahr: 
Länge: 103 Minuten 
Studio: Disney
Reihe: Mehr oder weniger Teil 2 



Inhalt:
Da Dorie unter Gedächtnisschwund leidet, hat sie vergessen, dass sie von ihren Eltern getrennt wurde. Doch dann kann sie sich plötzlich an Bruchstücke erinnern und macht sich zusammen mit Marlin und Nemo auf, um ihre Eltern zu finden. Fast am Ziel verliert sie Marlin und Nemo, findet jedoch alte Freunde und neue Bekannte, die ihr dabei helfen ihre Eltern zurückzubekommen. Diese lebten in einer Auffangstation, in die es Dorie nun verschlägt. Wird sie ihre Eltern, Marlin und Nemo finden?

Beurteilung:
Wir haben den Film bereits im Kino gesehen und ihn uns jetzt als DVD geholt und direkt wieder geschaut.
Anfangs war ich sehr skeptisch, denn ich finde Disneys Fortsetzungen sind oft nicht so gut. Doch Findet Dorie ist eher ein eigenständiger Film und keine Fortsetzung. Deshalb ist er richtig gut und meiner Meinung nach sogar besser als Findet Nemo.
Die Charaktere in diesem Film sind spannend und niedlich. Es gibt den griesgrämigen Septopus Hank, den Beluga Bailey, der denkt sein Echolot sei kaputt und die kurzsichtige Walfisch-Dame Destiny. Man merkt, dass in die Entwicklung des Films viel Herzblut gesteckt wurde.
Dorie ist zwar immer noch vergesslich, doch trotzdem erinnert sie sich und besonders Baby-Dorie ist echt süß. Sie schafft es auch immer wieder sich in missgünstige Gelegenheiten zu bringen. Dabei hilft jedoch eine Frage immer weiter "Was würde Dorie tun?".
Schade finde ich, dass der Verbleib der Aquarium-Fische aus Findet Nemo nicht wirklich aufgegriffen wird.

Fazit: 
Ein familienfreundlicher Film, der auch Erwachsenen viel Spaß macht. (Selbst meine Mama fand ihn toll.)

~Anna

Montag, 17. Juli 2017

Privat mit Thalea: Epochenwechsel


Seit neustem findet ihr oben eine Seite zu dieser Aktion, der könnt ihr alle Berichte nachlesen :)

Die heutige Frage lautet: In welcher Epoche hättest du gerne gelebt?

Für mich ist schon lange klar, ich hätte gerne in der Epoche des Rokoko gelebt.
Mich faszinieren besonders die Kleider. Hier mal ein paar Beispiele (Quelle: hab bei Google-Bilder geguckt):



Natürlich kommt bei vielen früheren Epochen dazu, dass es ein erhöhtes Krankheitsrisiko, kein Storm, fließend Wasser und so weiter gibt. Aber wenn man es nicht anders kennt, dann stört es einen nicht und ich denke ich könnte damit leben. Oh und ich wäre lieber jemand vom Adel oder so, damit ich meine Existenz gesichert wüsste.
Ich finde es auch schön, dass man damals nicht die Möglichkeit hatte nur am Computer, Fernseher oder Handy hängen konnte, sondern richtige Konversationen geführt hat.
Ich bin einfach ein Fan von allem Prunkvollen, ich hätte da bestimmt gut rein gepasst.

Ansonsten würde ich das Mittelalter nehmen. Ich weiß aber nicht wirklich warum, ich glaube ich finde es einfach spannend, wie die Menschen damals gelebt haben.

Könntet ihr euch vorstellen in einer anderen Epoche zu leben? Welche wäre es ?


~Anna



Sonntag, 16. Juli 2017

♡Rezension♡ Magnus Chase - Der Hammer des Thor

Titel: Magnus Chase - Der Hammer des Thor 
Autor: Rick Riordan 
Verlag: Carlsen 
Seiten: 512
Reihe: Band 2 

Kaufen könnt ihr es bei Carlsen oder bei Amazon.

Klappentext:

Der Donnergott Thor hat mal wieder seinen Hammer verloren – die stärkste Waffe in allen Neun Welten! Und diesmal ist er zu allem Übel in Feindeshände geraten. Magnus und seine Freunde müssen den Hammer so schnell wie möglich zurückholen, denn ohne ihn ist die Welt der Sterblichen einem Angriff der Riesen wehrlos ausgeliefert. Der Weltuntergang Ragnarök droht! Als Verbündeten braucht Magnus ausgerechnet den gerissenen Gott Loki – doch der Preis für seine Hilfe ist hoch …

Beurteilung:
Nachdem sich das Buch endlich in meinem Besitz befindet konnte ich auch nicht lange warten und musste sofort anfangen zu lesen. Ich wurde mit einer grandiosen Geschichte, tollem Humor, jeder Menge Lernstoff und einem schrecklichen Cliffhanger belohnt. Also alles so wie immer.
Um das Ganze einmal genauer zu betrachten: Die Geschichte ist spannend wie eh und je. Alle bekannten Charaktere aus dem ersten Band sind wieder mit dabei und werden von Alex Fierro unterstützt, ein Kind des Loki. Und das hat es faustdick hinter den Ohren. Es wird ständig versucht Magnus und seine Freunde umzubringen, doch sie springen dem Tod von der Schippe... obwohl eigentlich sind die meisten ja schon gestorben, egal ihr wisst was ich meine.
Trotzdem bleiben Sarkasmus und Humor nicht auf der Strecke und ich musste ständig lachen und andere mit Zitaten beglücken. Ein dazu passendes Beispiel: " "He!", schrie ich. Ich neige dazu, mich zu beschweren, wenn jemand mich umbringen will. "
Aber auch die Kapitelüberschriften waren wieder grandios, zum Beispiel : "Heimdall macht mit aller Welt ein Selfie" oder "It's Hammer Time! (Das musste endlich mal jemand sagen)."
Neben der Story erfährt man auch noch einiges über die Welt der nordischen Mythologie (Thor ist gar nicht so cool, wie Marvel ihn darstellt 😂) und man merkt, dass Rick sich damit auskennt. Immerhin hat er ja auch mal Geschichte studiert und gelehrt (wäre er mein Geschichtslehrer hätte ich bestimmt besser aufgepasst).
Und der Cliffhanger am Ende eines Buch gehört bei Rick eigentlich schon genauso dazu, wie der Humor oder der gute Schreibstil, welcher das Buch flüssig macht und nicht langweilig wird.

Fazit:
Ein grandioses Rick-Riordan-Meisterwerk. Ich will, dass es schnell weiter geht und nicht aufhört, denn die Bücher machen einfach süchtig und Spaß.

~Anna

Samstag, 15. Juli 2017

In der Plauderecke mit .... Marvin Bittner


Ich hab zwar heute kaum Zeit, aber der Plaudereckenpost kommt trotzdem. Begebt euch auf eine Reise mit Marvin Bittner

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:
Hallo, mein Name ist Marvin Bittner und ich bin am 23.03.1995 in Hagen geboren.
Wie wahrscheinlich jeden Autoren findet man mich zuerst auf meiner eigenen Homepage, www.marvin-bittner.de lautet die Adresse, auf der man mich verfolgen kann. Weiter bin ich auf Facebook zu finden (www.facebook.com/marvinbittneroriginal) und auf Instagram
(marvinbittner_autor). Über einen Besuch von Literaturbegeisterten freue ich mich sehr.

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?
Bisher habe ich drei Bücher geschrieben.
Mein Debüt, dass im Sommer 2014 ein Nachfolger bekommen hat, ist dem Genre Fantasy zuzuordnen. Das dritte Buch, eine Kurzgeschichte, ist sowohl dem Genre Krimi als auch Erzählung zuzuordnen. In diesem Sommer schreibe ich an einer Anthologie mit, dass vom Autorennetzwerk organisiert wird, in dem ich seit 2014 Mitglied bin.

3. Wie heißt/heißen dein/e Buch/Bücher und wovon handeln sie?
Mein Debütroman heißt "Pia Handrew & Das Leben an einer mysteriösen Schule", der Nachfolger heißt "Pia Handrew & Das Geheimnis um Kate". An dem letzten und dritten Teil arbeite ich zur Zeit, finde aber irgendwie kein Ende. Mein drittes Buch trägt den Namen "Der letzte Abend von Robert Warren".
Bei meinen ersten beiden Büchern steht Pia Handrew im Vordergrund der Geschichte, die ihren Kindern die vergangene Vergangenheit erzählt. In ihren Erzählungen schaut sie auf ihre Schulzeit als Elfe zurück, in der sie zur Fee wird. Anschließend berichtet sie vom ewigen Kampf der guten gegen die dunklen Mächte.
Im dritten Buch steht Robert Warren im Vordergrund, sowie seine Frau. Beide fahren am Silvesterabend zu Roberts Schwiegermutter. In der Nacht zum neuen Jahr wird Robert in einen Unfall verwickelt.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?
Das ist eine gute Frage. Die Ideen zu meiner "Pia Handrew"-Reihe kamen mir, während J.K.Rowling die Harry-Potter-Reihe verfilmen ließ, was aber jetzt nicht bedeutet, dass Pia Handrew ein Plagiat sein soll. Das ist es nämlich nicht. Zum dritten Buch kamen mir die Ideen einfach so.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:
Also zuerst musste ich natürlich erst einmal schreiben. Meine Geschichte habe ich während dieses Prozesses immer wieder geplottet. So viel mir das Schreiben leichter. Nachdem ich meine Geschichte entwickelt und aufgeschrieben hatte, sendete ich das Manuskript oder Typoskript, wie es heute heißt, an einige Verlage. Diese Verlage sagten mir dann zu, sodass ich mich für einen entschied. Mit diesem Verlag begann ich dann die Zusammenarbeit. Der Grafiker konzipierte ein Cover, während das Lektorat meinen Text Vertriebstauglich machte. Außerdem designten die Grafiker Leseplakate und das Marketing informierte den Buchmarkt, inklusive der Buchmessen, auf denen ich seitdem präsent bin.

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor
Also leicht ist dieser Vorgang auch nicht. Ich bin froh, dass ich damals einen Verlag an meiner Seite hatte. Denn bis ein Buch veröffentlicht ist, dauert es eine ganze Weile. Heute weiß ich jedoch, dass man diesen Weg auch in einigen Teilen alleine im Selfpublishing gehen kann. Das habe ich mit meinem dritten Buch ausprobiert und muss sagen, dass wirklich viel gemacht werden muss, ehe es ein Buch in die Buchhandlung schafft.




7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?
Meine Familie unterstützt mich schon sehr. Begleitet mich auf Messen und unterstützt mich auf Lesungen. Autorenkollegen, die eigene Buchblogs haben helfen mir auch. Sie helfen mir bei der Vermarktung meiner Bücher oder rezensieren sie, um weitere Leser auf meine Werke aufmerksam zu machen. Diese Hilfe ist toll, wofür ich mich an dieser Stelle ganz doll bedanken möchte.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?
Das kommt ganz auf den Tag an, manchmal schreibe ich eine Stunde, manchmal aber auch fünf.
In der Regel schreibe ich aber jeden Tag gute zwei Stunden.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?
Wenn ich mal an einer Schreibblockade gelitten habe, habe ich mir Bücher von Autorenkollegen geschnappt und ihre Geschichten genutzt um die Blockade zu lösen. Sich auf andere Figuren einzulassen, die nicht aus der eigenen Feder stammen, helfen sehr gut, um einen Weg zu finden, in seiner eigenen Geschichte voran zu kommen. Aber auch das Fernsehen hilft um die Blockade zu lösen. Gerne gehe ich, an sonnigen Tagen, auch spazieren um neue Gedanken und Ideen für mein Buch zu finden.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?
Ehrlich gesagt in keinem. Nicht, weil mir meine Geschichten nicht gefallen würden, sondern weil ich meinen Protagonisten in meinen Geschichten zu viel zu mute. Auch die ewigen Kämpfe zwischen Gut und Böse, die sich meine Protagonistin Pia Handrew stellen muss, wären mir zu anstrengend, um diese Situationen jeden Tag neu lösen zu müssen.

11. Trifft man dich auf Messen an?
Ja, auf den Buchmessen trifft man mich in der Regel an. Letztes Jahr musste ich zwar aus gesundheitlichen Gründen absagen, aber in diesem Jahr werde ich auf der Frankfurter Buchmesse wieder vor Ort sein. Ein besonderes Highlight für mich in diesem Jahr ist, dass ich mit einer Buchhandlung die Frankfurter Buchmesse besuche.

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:
Neben meiner Karriere als Schriftsteller bin ich auch als Illustrator tätig. Alle meine Bilder,

die in meinem Debütroman verwendet wurden, stammen von mir. Darüberhinaus bin ich noch Mitglied im Autorennetzwerk. Hier unterstützen Autoren sich gegenseitig, führen Interviews durch und stellen ihre neuen Werke Lesern, Autoren und Verlegern vor. Weiter bin ich seit 2017 als Moderator tätig. Auf Radioplanet Berlin habe ich ab Juni meine eigene Sendung. Bittners Literaturkritik heißt die Radiosendung, in der ich Bücher von unbekannten und bekannten Autoren vorstelle, bespreche und rezensiere.  

Schaut euch seine Bücher doch mal an. 

Schönes Wochenende.
~Anna 

Freitag, 14. Juli 2017

♡Rezension♡ SeelenMeer: Das Funkeln der Nacht

Titel: SeelenMeer: Das Funkeln der Nacht 
Autor: Thalea Strom 
Selfpublisher 
Seiten: 269
Reihe: Band 1 

Kaufen könnt ihr es bei Amazon als E-Book oder Taschenbuch.

Danke an Thalea, dass ich dieses Buch vorab lesen durfte 💖.


Klappentext:
Wozu gibt es den Tod, wenn er uns nicht verändert?

Nach einem Schicksalsschlag von schrecklichen Schuldgefühlen geplagt, findet Hannah in der Provinzstadt Brookswell nur schwer ins Leben zurück. Bis sie eines Tages auf den wundersamen Corey trifft, der genauso einsam wie sie selbst zu sein scheint und damit ihre Neugierde weckt.

Allen Warnungen ihrer Grandma zum Trotz, fühlt Hannah sich von dem rätselhaften Schönling magisch angezogen. Als sie von seinem schaurig-schönen Geheimnis erfährt, ist er bereits so tief in ihr Herz eingedrungen, dass sie es nicht mehr schafft, sich von ihm fernzuhalten.

An Coreys Seite wird Hannah schneller als gedacht ein Teil seiner mystischen Welt und findet, trotz der Kälte und Leblosigkeit in seinem Wesen, durch ihn zurück ins Leben.


Wenn da nur nicht all diese Geheimnisse und Gefahren um ihn herum lauern würden…

Beurteilung:
ICH LIEBE DIESES BUCH!
Sorry, aber das musste ich direkt sagen. Ich versuche jetzt trotzdem eine adäquate Meinung hervorzubringen.
Das Buch beginnt direkt mit einem Schicksalsschlag für die Protagonistin Hannah, durch den ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird. Noch dazu zieht sie anschließend von einer Großstadt aufs Dorf und als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, fangen dort die ganzen Geschehnisse erst richtig an.
Die haben es auch in sich. Hannah trudel von einer Sache direkt in die nächste und es wird nie langweilig.
Trotzdem wird zwischendurch auch sehr ernsthaft über den Tod nachgedachte und gibt dem Buch eine unglaubliche Tiefe, denn Hannah wird zusätzlich von Schuldgefühlen geplagt.
Obwohl sie noch ein Teenager ist, wirkt sie häufig sehr erwachsen, während sie sich an anderen Stellen wieder ihrem Alter entsprechend verhält. Hier ist ein schöner Balanceakt zu sehen.
Es gibt Wendungen, die man so auch nicht erwartet hat und einem zum Weiterlesen zwingen.
Passend dazu gibt es am Ende einen gemeinen Cliffhanger. Das letzte Kapitel hat es nämlich in sich und jetzt würde ich gerne sofort den zweiten Teil lesen, doch dieser erscheint erst im Herbst.
Thalea hat einen wunderbaren Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist und Spaß macht. Mit der Protagonisten kann man sich gut identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen.
Auch das Cover ist ein Traum. Leider auf meinem E-Reader nur schwarz-weiß deshalb hab ich es nicht fotografiert, sondern das Cover von Thaleas Homepage geklaut.
Ich habe keine Kritikpunkte, das Buch war toll.

Reading-Challenge:
Dieses Buch haben ich eingeordnet bei "A book about a difficult topic". Meiner Meinung nach ist nämlich der Tod ein schweres Thema, das nicht oft beredet wird. Dabei ist es wichtig, denn der Tod gehört zum Leben dazu. Thalea hat da einige echt schöne und ernsthafte Stellen zugeschrieben. So geht sie das Thema an und scheut nicht davor anderen die Augen zu öffnen.

Fazit:
Ein wahnsinnig tolles, tiefgründiges Buch, das Lust auf mehr macht.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen und hoffe ihr liebt es genauso wie ich!

~Anna

Donnerstag, 13. Juli 2017

♠Rezension♠ Fluch der Karibik

Titel: Pirates of the Caribbean - Salazars Rache
Erscheinungsjahr : 2017 
Länge: 129 Minuten 
Studio: Disney 
Teil: 5 



Inhalt:
Kapitän Salazar will sich an Jack Sparrow rächen, da dieser Schuld an dem Fluch ist, der über Salazar und seiner Crew hängt. Durch eine Dummheit Jacks kann sich Salazar aus dem Teufelsdreick befreien und versenkt Schiffe, unter anderem die Flotte Barbossas.
Zeitgleich flieht die junge Carina Smith und macht sich auf die Suche nach dem Dreizack des Poseidon. Dabei trifft sie auf Will Turners Sohn Henry, der seinen Vater vom Fluch befreien will. Zusammen mit Jack und seiner Crew machen sie sich auf und versuchen die Karte, die kein Mann lesen kann zu entschlüsseln, um den Dreizack zu finden.

Cast:
Captain Jack Sparrow - Johnny Depp
Carina Smith - Kaya Scodelario (bekannt aus "Maze Runner")
Henry Turner - Brenton Thwaites (spielte bei "Maleficient" mit)
Captain Salazar - Javier Bardem (bekannt aus "James Bond 007 - Skyfall")
Hector Barbossa - Geoffrey Rush (hauptsächlich durch Fluch der Karibik bekannt)

Beurteilung:
Um den fünften Teil zu gucken braucht man eigentlich kaum Vorkenntnisse. (Ich muss gestehen ich kann mich an die anderen Teile nicht erinnern, aber das hat nicht geschadet). Es handelt sich um eine eigenständige Geschichte, in der trotzdem altbekannte vorkommen, wie eben Jack oder Barbossa.
Auch Will und Elisabeth haben kleine Rollen ergattern können.
Man erfährt etwas über Jacks Vergangenheit und wieso er den Zorn Salazars auf sich gezogen hat.
Salazar und seine Besatzung sind sehr verrückt und spannend dargestellt. Manche seiner Leute bestehen nur noch aus schwebenden Armen oder haben keinen Bauch mehr. Auch das Schiff hatte schon bessere Zeiten. Besonders faszinierend sind allerdings Salazars Haare.
Zu diesem Film muss man auch sagen, dass er ernster ist als seine Vorgänger. Trotzdem kommt der Witz nicht zu kurz und Jack ist mit Verrückten Aktionen und dummen Sprüchen unterwegs.
Eine Frau an Bord sorgt für viel Nevenaufreibung, doch ohne sie wäre die Story so nicht möglich gewesen und die Karte nicht lesbar. Carina sorgt für spannende Wendungen.

Filmtechnisch, sprich vom Bild und der Kamera her, war der Film sehr gut. Die Inszenierungen waren super gemacht und haben das Kinoerlebnis zu einer wahren Freude gemacht. (das könnte aber auch an den Premium-Sitzen gelegen haben, die wir uns dank eines Gutscheins leisten konnten 😂)

Fazit:
Ein ernsterer aber trotzdem unterhaltsamer Teil der Reihe. Oder um es in Pierres Worten auszudrücken: Ein bildgewaltiger Piratenepos!
Uns gefiel der Film sehr gut und er ist schon einer der besseren.

~Anna (mit ein wenig Hilfe von Pierre)




Mittwoch, 12. Juli 2017

Mitmach-Mittwoch #022: Schuluniformen


Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)
Thema des Mitmach-Mittwochs #022: Schuluniformen 

Schuluniformen sind immer wieder ein umstrittenes Thema. Viele sagen sie seien gut, da sie Mobbing verringern und den Zusammenhalt stärken. Andere meinen sie schränken die Individualität ein.

Auch Pierre und ich sind da unterschiedlicher Meinung.
Er gehört zur ersten Fraktion, weil er denkt durch Schuluniformen würde man nicht sehen können, wie viel die Eltern verdienen, wodurch häufig Mobbing entsteht. Ich halte dagegen, denn ich finde wenn man nicht mehr wegen der Anziehsachen mobbt, sind es die Schulsachen oder das Essen. Wenn man Mobber ist dann findet man schon einen Grund. Als "Außenseiter" ist es mit oder ohne Schuluniform gleich schwer in die Gemeinschaft integriert zu werden. Es reichen ja auch schon Verhaltenszüge, um gemobbt zu werden, auch Leser werden häufig verurteilt. Und wenn man sowieso ausgeschlossen wird hat eine Schuluniform auch nichts mehr mit Zusammenhalt zu tun.
Klar, kann sie bei einigen Grüppchen für den Zusammenhalt sorgen, aber eben auch nicht für alle.

Wie man merkt stehe ich der Uniform sehr kritisch gegenüber, denn Individualität ist eines der Grundelemente zu denen ein Kind erzogen werden soll. Mit einer Uniform wird das ganz klar genommen.

Ich hätte mich nicht in eine Uniform zwingen lassen wollen und bin froh, dass es in Deutschland nicht so weit verbreitet ist.

Pierre:
Ich dagegen finde Schuluniformen auch aus dem Grund gut, da sie anzügliche bzw freizügige Kleidung vermeiden könnten. Klar wird auch immer noch gemobbt, weil einem die Nase des Anderen nicht gefällt, aber es ist ein "Angriffspunkt" weniger. Wenn es Leute gibt die einen wegen irgendetwas mobben, kann man das nicht vermeiden, egal was man macht. Dennoch finde ich das Schuluniformen dem Ganzen etwas entgegenwirken und den Zusammenhalt als Gruppe stärken können.

Was haltet ihr von Schuluniformen? Seid ihr eher pro oder kontra Uniform?

~Anna und Pierre


Thema nächstes Mal: Mythologien


Dienstag, 11. Juli 2017

♠Rezension♠ Descendants - Die Nachkommen

Titel: Descendants - Die Nackommen 
Erscheinungsjahr: 2015
Länge: 112 Minuten 
Studio: Disney 



Inhalt:
Als erste Amtshandlung möchte der zukünftige König von Auradon die Kinder der Disney-Bösewichte von der Insel der Verlorenen holen, um sie in Auradon leben zu lassen. Von Maleficent angestiftet sollen sie den Zauberstab der guten Fee stehlen, damit ihre Eltern wieder zur Macht gelangen und Auradon unterwerfen können. Mit List und Intrigen kommen sie ihrem Ziel immer näher, wenn da nur nicht die Kraft der Liebe im Weg stände.

Cast: 
- Mal, Tochter von Maleficent - Dove Cameron (bekannt aus der Serie "Liv und Maddy")
- Jay, Sohn von Djafar - Booboo Stewart (bekannt aus Twilight)
- Carlos de Vil, Sohn von Cruella de Vil - Cameron Boyce (spielt in der Serie "Jessie" mit)
- Evie, Tochter der bösen Königin - Sofia Carson

Beurteilung:
Meiner Meinung nach merkt man direkt, dass es ein Disney Channel Original Movie ist. Das liegt zum Einen an der Schauspieler-Wahl (viele kennt man aus anderen Disney-Produktionen), aber eben auch an der gesamten Handlung. Es gibt ein Königreich bestehend aus vielen Disney-Charakteren und es wird regiert von Belle und dem Biest. Wie man es von Disney kennt wird oft gesungen und am Ende gewinnt das Gute.
Trotzdem oder gerade deswegen mag ich den Film. Für mich war es interessant zu sehen, wie die Kinder der bekannten Figuren so sein könnten und was mit den Eltern passiert ist.
Außerdem vermittelt der Film eine schöne Botschaft, nämlich dass man jedem eine Chance geben sollen, denn Kinder von Bösewichten sind nicht automatisch böse. Das merkt man auch bei den vier ausgewählten Kindern. Zwar könnte man besonders Mal zu Beginn als sehr böse betrachten, doch es ändert sich im Laufe der Zeit.
Auch wird gezeigt, dass Menschen ganz schnell Vorurteile haben, weshalb es die Vier nicht immer leicht hatten und ihr Verhalten nicht immer geduldet wurde.
Wie könnte es anders sein, waren sie alle schön oder strebten nach Schönheit und Perfektion, was aus eigentlich Guten auch mal die "Bösen" machen konnte.
Witzig waren die Darstellungen der Bösewichte, da die sich auch untereinander nicht immer leiden konnten. Denn Maleficient hielt sich ganz klar für die Anführerin, was nicht unbedingt auf Gefallen traf.

Fazit:
Es wurden durch Charme, Witz und Gesang wichtige Werte vermittelt. Trotzdem wurden die "bösen" Kinder nicht zu lieben Engeln und alle behielten einen glaubhaften Charakter,
Ein schöner Film, den man sich durchaus anschauen kann und in einer Disney-Sammlung nicht fehlen sollte.


Montag, 10. Juli 2017

Privat mit Thalea: Erinnerungsstücke aus der Kindheit


Auch heute ist es wieder Zeit mit den Bloggermädels von Thalea Storm eine Frage zu beantworten.

Ich habe diese Frage gestellt: Hast du Erinnerungsstücke aus deiner Kindheit?

Neben unzähligen Fotos habe ich auch noch ein paar andere Sachen.
Zuerst kann ich da 2 Kuscheltiere aufzählen, die ich schon als Baby bekommen habe. Eines davon ist ein kunterbunter Affe, der eine Rassel im Buch hat. Das andere ist ein Teddybär mit süßem Kleidchen. Der Affe heißt Kiki und der Bär Lena. Aber die beiden sind bei Mama, weil ich für sie keinen Platz hier hätte, der ihnen gerecht würde. Mama passt gut drauf auf.

Außerdem habe ich 2 Zeitungen, die in der Grundschule gefertigt worden sind. Da steht dann so drin, was wir im Schuljahr gut fanden oder Spieltipps und Gedichte. Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir sie gemacht haben. Das war ein Spaß. Und wir mussten so ca. 40 Blätter unterschreiben. Also lagen die auf einem Tisch und wir sind von einem zum nächsten gewandert.

Als letztes möchte ich noch 2 Bücher aufzählen, die ich aus meiner Kindheit habe und nicht weggeben werde. Das eine ist Puh, der Bär. Wir haben es in der 3. Klasse gelesen und ich habe es geliebt. Das 2. ist Lars, der kleine Eisbär. Dieses Buch habe ich mal von meiner Cousine zum Geburtstag bekommen und ich passe immer gut drauf auf und lese es immer noch. Oder schaue mir die Bilder an.

Mehr fällt mir gerade nicht ein, nachdem ich ausgezogen bin habe ich auch nicht so viel mitgenommen, weil wir eine kleine Wohnung hatte. Und als Mama jetzt umzog ist auch viel weggekommen, das ist auch gut so, man muss nicht zu viel mit schleppen.


Habt ihr denn noch Erinnerungsstücke aus eurer Kindheit? Wenn ja, was denn so ?

~Anna

Sonntag, 9. Juli 2017

♡Rezension♡ Was andere Menschen Liebe nennen

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen 
Autoren: David Levithan und Andrea Cremer 
Verlag: cbt 
Seiten: 416 

Kaufen könnt ihr es bei cbt oder bei Amazon

Danke, an das Bloggerportal Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars






Klappentext:
WIE WEIT GEHST DU FÜR DIE LIEBE?

Der 16-jährige Stephen fühlt sich wie der einsamste Mensch der Welt - und das mitten in New York City. Als er bei dem Nachbarsmädchen Liz eine nie gekannte Verbundenheit findet, entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter...

Beurteilung:
Bei diesem Buch war der Autor ausschlaggebend, dafür dass ich es haben wollte. Ich habe schon ein paar seiner Bücher gelesen und fand sie großartig. So ist es auch bei "Was andere Menschen Liebe nennen". Ich habe nach dem Lesen des Klappentext nur mit einer schönen Liebesgeschichte. Doch direkt im ersten Satz war klar, dass es außerdem in den Fantasy-Bereich gehen wird, denn Stephen ist unsichtbar. Da ich gerne Fantasy lese hat mich das Buch somit noch weiter in den Bann gezogen. Die Geschichte war also mehr Fantasy als Liebe, doch gerade dieser Teil macht das Buch zu dem was es ist. Man darf nur nicht mit den falschen Erwartungen ran gehen. (Ich hatte ja kaum welche, was das Buch für mich echt toll gemacht hat).

So etwas wie in diesem Buch habe ich noch nicht gelesen, deshalb war die Idee für mich recht neu und sehr faszinierend.
Es sind die "typischen" Levithan Merkmale zu finden.
1. Es scheint sich um eine unmögliche Liebesgeschichte zuhandeln und trotzdem finden die Charaktere zusammen.
2. Homosexualität spielt eine große Rolle, da der Bruder von Liz schwul ist und die Probleme dadurch werden thematisiert, um auf die Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.
3. Das Ende ist nicht unbedingt ein Happy-End, aber das ist okay.

David Levithan und Andrea Cremer haben einen tollen Schreibstil. Die Kapitel sind abwechselnd aus Stephens und Liz' Sicht geschrieben, was wichtig ist, um die Geschichte in ihrer Gesamtheit zu verstehen.
Neben Liz und Stephen gibt es noch einige weitere Charaktere, die sehr spannend und lebendig sind. Doch ich muss sagen, dass Liz Bruder Laurie der beste Charaktere war. Er war immer optimistisch und hat nach Lösungen gesucht. Für mich ist es eine Schlüsselrolle, ohne die das Buch nicht so gut geworden wäre.

Ich hätte also nur einen kleinen Kritikpunkt und zwar, dass ich mir ein anderes Ende gewünscht habe, trotzdem ist auch das echte Ende gut und durchaus befriedigend.
Mir hat es Spaß gemacht Liz und Stephen bei ihrer turbulenten Reise zu begleiten und zu sehen, wie stark die Liebe sein kann.

Fazit:
Ein wunderbares, Levithan-typisches Buch über die Liebe und damit verbundene Schwierigkeiten, welches trotzdem flüssig ist und das Herz erreicht. Ich habe das Buch von Anfang an geliebt. Es muss allerdings auch erwähnt werden: Wer eine Liebesstory sucht ist hier nur halbwegs richtig, denn der Fokus liegt auf Fantasy.

~Anna

Samstag, 8. Juli 2017

In der Plauderecke mit ... Jaqueline Kropmanns

Das heutige Interview ist mit einer sehr lieben Autorin, durch die ich auch auf den GedankenReichVerlag aufmerksam wurde. Lest einfach mal selber. 

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:
Erstmal ein ganz liebes Hallo an alle! Ich bin Jaqueline Kropmanns, werde aber von allen nur Jay genannt. Seit 27 Jahren lebe ich in Hamburg – also mein ganzes Leben lang. Ich bin gelernte Mediengestalterin, mache zur Zeit eine zweite Ausbildung zur Buchhändlerin, gestalte Cover für Verlage und Selfpublisher und ich bin Autorin.

Ihr könnt mich auf Facebook finden: https://www.facebook.com/J.Kropmanns/
Auf Twitter: https://twitter.com/Jaqueline_K_
Und auch über meine eigene Homepage, die ich hauptsächlich als Designerin verwende, dort findet man aber auch etwas über meine Bücher: https://www.jaqueline-kropmanns.de

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?
Ich habe drei fertige Manuskripte in der Schublade – das erste wird diesen August im GedankenReich Verlag veröffentlicht.

3. Wie heißt dein Buch und wovon handelt es?
Ich erzähl mal von dem Buch, das veröffentlicht wird: Es heißt „Weltenmalerin – Im Geist des Riesen“ und handelt von einer jungen Frau, die aus ihrer gewohnten Welt ausbricht und sich auf eine Reise ins Ungewisse begibt. Hier findet sie nicht nur sich selbst und ihre Bestimmung, sondern auch ihre Liebe und steht am Ende vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?
Das ist jetzt sicher die Erfüllung eines Klischees, aber bei meinem aktuellen Projekt ist es einfach so passiert– ich habe geträumt. Eine Szene aus dem Buch entspringt vollkommen meinen Träumen, die ich natürlich erstmal ordnen musste. Nachdem ich dann das Wirr Warr und das viel zu Kuriose herausgefiltert habe, entstand die Idee zu meinem Buch. Generell entstehen die Ideen ganz zufällig, mal nur durch ein Wort, mal durch ein Bild, mal durch etwas ungewöhnliches, dass ich im Vorbeigehen bemerke.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:
Sieht es nicht toll aus? 
Das macht bestimmt jeder Autor auf seine ganz eigene Weise. Ich denke. Wirklich, ich liege manchmal einfach nur da, blicke aus dem Fenster in den Regen und denke über das nach, was mir da in den Kopf gewandert ist. Sei es durch einen Traum oder auch einfach nur durch eine Tür, an der der letzte Schnee des Winter hängt (Auch dazu habe ich noch ein paar Ideenfetzen in meinem Notizbuch), nachdem mich der Geistesblitz getroffen hat, muss ich erstmal denken und im Anschluss darüber reden. Meist nur mit mir selbst, in mein Diktiergerät, um mir später alles anzuhören und dabei Notizen zu machen. Der erste Schritt ist für mich immer der grobe Plot – wo stehe ich am Anfang, wo will ich am Ende sein. Den arbeite ich immer feiner aus, bis ich mich an die Figuren mache. Ich arbeite also vom Großen zum Detaillierten, recherchiere, schreibe alles strukturiert auf – und irgendwann bin ich soweit, das erste Kapitel zu schreiben.
Ich bin eigentlich durch und durch Planerin – ich plane jedes Kapitel einzeln, schreibe alles in Stichpunkten auf und habe quasi schon ganz früh die komplette „Ideenskizze“ des Buches in Stichpunkten. Das erste Kapitel jedoch schreibe ich ganz frei, wie es mir in den Sinn kommt.

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor
Das war Glück. Ich hatte eigentlich vor, Selfpublishing auszuprobieren, auch wenn mir der Gedanke noch ein bisschen Angst gemacht hat. Durch Zufall lernte ich den GedankenReich Verlag und die zauberhafte Verlegerin kennen – und dann ging auf einmal alles rasend schnell. Ich sandte mein Manuskript ein, es wurde genommen und jetzt arbeiten wir Hand in Hand an wundervollen Details, während mein Buch bei der Lektorin liegt.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?
Ich denke, jeder hat Hilfe dabei. Oder sollte sie zumindest haben. Ich hatte viel Austausch mit meinen Schreibmädels aus der Schreibnacht (Ein Hallo an all die wundervollen Chatadias), hatte Unterstützung von so vielen Menschen, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit dem Bedanken anfangen soll. Ganz allein in meinem stillen Kämmerchen hätte ich es bestimmt nicht bis ans Ende geschafft.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?
Ich versuche, meine 500 – 1000 Wörter am Tag zu schaffen. Ob das immer der Fall ist, sei mal dahin gestellt :D

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?
Meine Schreibmädels gefragt, gemeinsam mit ihnen hin und her überlegt. Viel Brainstorming betrieben oder das Manuskript einfach mal weggelegt und in ein paar Tagen nochmal drauf gegucken. Meist fallen mir tolle Lösungen unter der Dusche oder im Schlaf ein :D Darum liegt auch immer ein Notizbuch auf meinem Nachttisch.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?
Natürlich in der Welt von Harry Potter - oder aber auch in Mittelerde. Ich hätte aber auch nichts gegen Kaeleer aus „Die schwarzen Juwelen“ von Anne Bishop <3

11. Trifft man dich auf Messen an?
Ich bin dieses Jahr sowohl auf der FBM (als Besucherin) als auch auf der BuchBerlin, wo der GedankenReich Verlag einen Stand haben wird – dort wird man mich also definitiv antreffen.

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:
Eigentlich habe ich nur eine Botschaft an alle Autoren, Kreativen, Verlorenen: Hört nie auf, zu träumen.



Ich danke dir für das Interview und vielleicht hört man ja nochmal das Eine oder Andere von einander :)

~Anna

Mittwoch, 5. Juli 2017

Mitmach-Mittwoch #021: Dystopie und Utopie



Wenn ihr beim Mitmach-Mittwoch mitmachen wollt, klickt oben auf die Seite und findet heraus, wie es funktioniert. Oder findet ein Thema, zu welchem ihr was zu sagen habt! :)
Thema des Mitmach-Mittwochs #021: Dystopie und Utopie

Dystopien:

Wikipedia sagt: Als Dystopie, auch Anti-Utopie und Mätopie, wird in der Literatur das Gegenstück der positiven Utopie (vgl. Eutopie) bezeichnet. Die Dystopie ist eine Erzählung, welche ein negatives Zerrbild der zukünftigen Menschheit zeigt. Diese Zukunft ist von einer Gesellschaft geprägt, die sich zum Negativen entwickelt hat.

Wir mögen es sehr gerne dystopische Filme zu sehen bzw. Bücher zu lesen.
Es ist immer wieder spannend, die Gesellschaften zu sehen, die eigentlich mal etwas Gutes bewirken sollten und dann sich zum Negativen entwickelt haben. Für Dystopien gibt es so viele Möglichkeiten, weshalb kaum eine der anderen gleicht. Und Dystopien gibt es fast nie ohne die Revolution am Ende, damit alles besser wird.
Im Folgenden möchten wir euch ein paar Beispielswerke nennen, die uns sehr gut gefallen haben.

Dystopie-Filme:
Battle Royale - für Pierre ist es das Ursprungs-Tribute von Panem, das Abschlachten von Leuten zur Unterhaltung empfindet er als sehr wahrscheinlich (was man auch an einer russischen Serie bald sehen wird)
Mad Max - eine Welt in der Schrott die Währung ist und Chaos und Anarchie herrschen. Eher unwahrscheinlich, aber mega spannend zu sehen
Matrix - eine gefälschte Realität, in der Fähigkeiten per Mausklick erlernt werden
Wall-E - Die Menschen werden dicker und dicker, weil ihr Planet kaputt ist und sie sich nur noch auf die Technik verlassen (bis Wall-E kommt)

Dystopie-Bücher
Flawed und Perfect - Wenn man für moralische Fehler gebrandmarkt wird und von jedem verstoßen, ist in der Gesellschaft definitiv etwas falsch gelaufen
Das Juwel - Kinder für andere gebären, nur um deren Leben zu schützen, Herzlich Willkommen im Juwel!
Tribute von Panem - Wo wir wieder bei Menschen abschlachten zur Belustigung anderer wären.


Utopie:

Wikipedia meint dazu: Eine Utopie ist der Entwurf einer fiktiven Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist.

Aber mal ganz ehrlich, Utopien sind doch langweilig, wenn alles immer perfekt ist und es keine Probleme gibt. Deshalb fallen uns auch kaum utopische Werke ein.

Das Internet spuckt für uns plausibel "Zoomania" aus. Immerhin ist Zoomania die Stadt, in der man alles schaffen kann. Was Judy ja auch tut.

Kennt ihr andere Utopien?
Welche Dystopien sollten wir gucken/lesen?
Was gefällt euch an Dystopien/Utopien und was denkt ihr könnt in unserer Zukunft realistisch sein?

~Anna

Thema für nächste Woche: Schuluniformen

Dienstag, 4. Juli 2017

Halbjahres-Rückblick

Jetzt ist das erste Halbjahr von 2017 um und ich möchte euch mal zeigen, welche Bücher ich gelesen habe und meine Highlights herausfinden. Auch wenn das schwer wird. Übrigens findet ihr zu jedem Buch eine Rezi. Könnt ihr euch unter Buch-Rezensionen raussuchen.

1. The school for good and evil - Es kann nur eine geben - Soman Chainani
2. Nightmares - Die Schrecken der Nacht - Jason Segel
3. Septimus Heap - Physic - Angie Sage
4. Einen Scheiß muss ich - Sean Brummel
5. Wings of fire - Die Prophezeiung der Drachen - Tui T. Sutherland
6. Riley - Das Mädchen im Licht - Alyson Noel
7. Erebos - Ursula Poznanski
8. Mouse Guard - David Petersen
9. Lasst uns Schweigen wie ein Grab - Julie Berry
10. Obsidian - Im Schattendunkel - Jennifer Armentrout

11. Tiffany, der katz-normale Wahnsinn - Larissa Schwarz
12. Flawed - Cecilia Ahern
13. Nightmares - Die Stadt der Schlafwandler - Jason Segel
14. Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs
15. Perfect - Cecilia Ahern
16. Löwenflügel - Thalea Storm
17. Die Macht der Clans: LiebesRebellion - Gaby Büttner
18. Semnonenhain - Diana Schlößin
19. Kane-Chroniken - Die Rote Pyramide - Rick Riordan
20. Ich kann keine Wurstzipfel essen - Schlecky Silberstein

21. Känguru Chroniken - Marc-Uwe Kling
22. Saga das Lichts - Aurelia L. Night
22. Känguru-Manifest - Marc-Uwe Kling
23. Der Kuss der Lüge - Mary E. Pearson
24. Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi
25. Ana und Zak - Brian Katcher
26. Nightmares - Die Stunde der Ungeheuer - Jason Segel
27. AnimA - Schwarze Seele Weißes Herz - Kim Kestner
28. Wir stolpern nicht über Berge - Anna Fricke
29. Mutter ruft an - Bastian Bielendorfer
30. Götterfunke - Liebe mich nicht - Marah Woolf

31. Letztendlich sind wir dem Universum egal - David Levithan
32. Das Juwel - Die Gabe - Amy Ewing
33. Miss Kiss und die Sache mit dem Küssen Müssen - Eva Hierteis
34. Karma Girl - Jennifer Estep
35. Gone Girl - Gillian Flynn
36. Bob, der Streuner - James Bowen
37. Black Blade - Die helle Flamme der Magie - Jennifer Estep
38. Lars. der kleine Eisbär - Hans de Beer
39. Viking Warriors - Richard Dübell
40. Das Juwel - Die weisse Rose - Amy Ewing

41. Das Juwel - Der schwarze Schlüssel - Amy Ewing
42. Die Buchspringer - Mechthild Gläser
43. Wir fliegen, wenn wir fallen - Ava Reed
44. Back to Back - Tom Fuhrmann

44 finde ich ist eine ordentliche Leistung, wenn man bedenkt, dass ich in der Zeit auch mein Abitur gemacht habe. Insgesamt sind das ungefähr 15.800 Seiten.


Meine Highlights:
1. Flawed und Perfect - Diese reihe hat mich umgehauen. Ich habe so viele Emotionen verspürt und mitgefiebert. Ich liebe die Reihe und habe durch sie meine Leidenschaft für Dystopien wieder erweckt.

2. Löwenflügel - Auch dieses Buch hat mich emotional berührt. Es war einer meiner ersten Kontakte zu Selfpublishern und es hat mich positiv überzeugen können.

3. Karma Girl - Ich fand die neue Richtung, die ich durch dieses Buch eingeschlagen habe spannend und ich mag den Stil der Autorin sehr gerne.

ich könnte hier noch unendlich weiter machen, aber das ergäbe nur wenig Sinn, weil ich oben schon alles aufgeführt habe. Ich hoffe, in der zweiten Hälfte des Jahres noch viele weitere tolle Bücher lesen zu können!

~Anna

Montag, 3. Juli 2017

Privat mit Thalea: Der perfekte Tag


Herzlich willkommen in der neuen Woche.
Für mich eine anstrengende, mal sehen wie viel ihr von mir hören werdet. So und bevor mich gleich der AOK-Mann besucht schreibe ich eben den Beitrag zu #privatmitthalea!

Die Frage für heute lautet: Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?

Für mich gibt es zwei Arten von perfektem Tag. Da ich mich nicht entscheiden kann, welcher perfekter ist erzähle ich von beiden.

Die erste Variante:
Es ist ein verregneter Tag und ich kann in Kuschelpulli und Jogginghose mit meiner Bettdecke auf dem Sofa liegen. Außerdem gibt es schönen Tee in meiner Lieblingssorte (Himbeer-Vanille, wahlweise auch Kirsche).
Dazu habe ich ein gutes Buch und zwischendurch höre ich auf zu lesen, um mit Pierre zu kuscheln und eine aktuelle Serie zu schauen.
Achja, ich habe ausgeschlafen und muss auch sonst im Haushalt nicht wirklich was machen. Abends gibt es dann ein tolles Essen (welches Pierre gekocht hat), wie zum Beispiel einen Auflauf und schließlich gucken wir einen Film oder die Serie weiter. Klingt für mich sehr entspannt und schön.

Die zweite Variante:
Ein Tagestrip mit Pierre! Wir machen so etwas häufiger. Bei uns in der Nähe sind ganz coole Städte, die man gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreicht, beispielsweise Hannover oder Bielefeld. Dann stehen wir früh auf und fahren so früh wie möglich los. In der Stadt wird dann geshoppt oder ein Tierpark besucht. Es gehört auch immer dazu einen Buchladen aufzusuchen. Dann essen wir meistens bei Subway, denn es ist unserer Meinung nach das beste, gesündeste und leckerste Fast Food.
Irgendwann fahren wir dann wieder nachhause und hatten einen super schönen und anstrengenden Tag, der nur uns gehörte und haben wieder etwas erlebt, dass in unser Erinnerungsalbum kommt. Solche Tage haben wir schon in Hannover, Hamburg, Hameln, Lemgo und Bad Pyrmont verbracht.
Zwar sind einige der Städte klein, aber es gibt immer was Tolles zu entdecken. In Lemgo besuchen wir gerne ein kleines Kino und Bad Pyrmont verzaubert uns mit dem Tierpark und Schwimmbad (außerdem arbeitet meine Tante da und wir müssen keinen Bus bezahlen :D ).
Ich hoffe unserer Liste noch einige Städte zufügen zu können.

Vielleicht habt ihr ja Tipps für Städte in NRW oder Niedersachsen, die man gut besuchen kann und sollte.

Wie sieht denn euer perfekter Tag aus?

~Anna

Sonntag, 2. Juli 2017

Mein Lesemonat Juni

Es ist wieder soweit. Der Juli beginnt und somit ist Zeit den Juni abzuschließen. Ein paar Bücher sind es geworden, ich hatte ja auch endlich mal wieder die Zeit dazu. Acht um genau zu sein.
Außerdem hab ich zwei davon eher gefressen, als gelesen :D

Hier also meine Bücher:

1. Black Blade - Die helle Flamme der Magie - Jennifer Estep
2. Lars, der kleine Eisbär 2 (das war für meine Challenge *-* Bücher, die man als Kind geliebt hat) - Hans de Beer
3. Viking Warriors - Der Speer der Götter - Richard Dübell
4. Das Juwel - Die weisse Rose - Amy Ewing
5. Das Juwel - Der schwarze Schlüssel - Amy Ewing
6. Die Buchspringer - Mechthild Gläser
7. Wir fliegen, wenn wir fallen - Ava Reed
5. Back to Back - Tom Fuhrmann

Meine TOP-3:
1. Wir fliegen, wenn wir fallen - Das Buch hat mich von der ersten Seite begeistert und ich habe Yara und Noel echt gerne
2. Black Blade - Wie kann es denn auch anders sein, ich liebe die Autorin und alle ihre Werke.
3. Das Juwel - Die Reihe habe ich verschlungen, sie war was besonderes und war einfach spannend.


Insgesamt habe ich also 2541 Seiten gelesen. Durchschnittlich sind das 84,7 Seiten am Tag.
Für mich reicht das. Ich finde es eine ordentliche Leistung.

Nächsten Monat kann ich nochmal viel lesen und ab August wird es weniger. Dafür fahre ich jeden Tag anderthalb Stunden Bus und kann da dann lesen :)

~Anna

Samstag, 1. Juli 2017

♡Rezension♡ Back to Back

Titel: Back to Back 
Autor: Tom Fuhrmann 
Verlag: Telescope
Seiten: 148 

Kaufen könnt ihr es bei Telescope oder bei Amazon


Ich möchte Tom Fuhrmann für die Bereitstellung und das Signieren dieses Buches bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut!



Klappentetxt:
Im Showgeschäft wird der Begriff back to back verwendet, wenn dieselbe Veranstaltung am mehreren aufeinanderfolgenden Tagen in verschiedenen Städten stattfindet. Die deutsche Übersetzung Rücken an Rücken steht aber auch für die unerschütterliche Freundschaft zwischen dem Toningenieur Chris Mücke und Esteban Gomez, einem ehemaligen Söldner.

Mücke findet zufällig eine teure Uhr. Zwei Tage später ist er mit seinem Freund Esteban auf der Flucht, bis sie entscheiden, dass Angriff nicht nur die beste Verteidigung ist, sondern auch der letzte Ausweg. Vom geheimnisvollen Dubai über die Straße des Rock 'n' Roll bis in Englands größtes Fernsehstudio führt die blutige Spur der beiden zu einem Ende, mit dem keiner gerechnet hätte.

Beurteilung:
WOW! Was ein verrücktes Buch. Mir fällt es auch echt schwer hier eine Beurteilung zu schreiben. Ich gebe mir jetzt Mühe.
Mücke war mir direkt unsympathisch, was allerdings nur an seinem Lebensstil liegt. Er säuft, raucht, nimmt Drogen und betrügt seine Partnerin. Er ist also durchaus jemand der nicht unbedingt sympathisch sein muss, um seine Botschaft zu vermitteln. Doch trotz dieser Gewohnheiten schreibt er Freundschaft sehr groß, ist loyal und gut in seinem Job.
Dann findet er diese Uhr und alles läuft schief. Ich würde sagen Chris war zur falschen Zeit am falschen Ort. So beginnt dann das Gemetzel, was meiner Meinung nach einfach zu viel war und teilweise unnötig/übertrieben. Dies lässt sich aber auf den Charakter von Esteban zurückführen, der Töten als Reflex sieht.
Die Story hat mich zwischendurch ein wenig verwirrt und ich wusste nicht so recht was jetzt los ist. Beim Nachdenken hat sie sich mir allerdings dann doch erschlossen.
Ich glaube, dieses Buch ist eher was für Männer oder Frauen, die auf Aktion stehen. Mir als verträumtes Mädchen war es teilweise echt zu brutal und abgehoben.
Abläufe aus der Eventbranche wurden gut rüber gebracht und Tom hat einen tollen Schreibstil. Es war flüssig zu lesen, aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und hatte auf 150 Seiten fast 50 Kapitel (schön kurz, so wie ich es mag).
Ich mag sehr gerne die Doppeldeutigkeit des Titels und das Cover, denn Chris und Esteban halten immer zusammen. Der vermittelte Wert von Freundschaft ist toll. Die krasse Situation zeigt erst recht, wie nah sich Chris und Esteban sind.

Fazit:
Das Buch war ganz okay, aber wie gesagt nicht unbedingt mein Geschmack. Es hat eine tolle Botschaft, die man auch anders hätte zeigen können, aber durch diese Situation einfach besser wirkt.

~Anna




In der Plauderecke mit ... Tom Fuhrmann

Heute gibt es das Interview mit Tom Fuhrmann und im Anschluss habe ich auch noch die Rezi zu seinem Buch "back to Back" für euch. Ihr könnt also gespannt sein. Viel Spaß!

1. Verrate uns wer du bist und wo wir dich im Internet finden können:


Mein Name ist Tom Fuhrmann und ich schreibe Romane und Kurzgeschichten. Nebenbei habe ich auch noch einen Blog. Es gibt eine Seite bei Facebook und eine Autorenseite bei Amazon.
http://tomfuhrmann.blogspot.de/

https://www.amazon.de/Tom-Fuhrmann/e/B00IQCILYQ/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1492775503&sr=1-1

https://www.facebook.com/back2backFilmprojekt/

Die Facebook-Seite (back2backFilmprojekt) ist noch ein Überbleibsel aus der Zeit, als Constantine Interesse hatte, mein erstes Buch zu verfilmen. Leider scheiterte das an den Kosten für die zahlreichen Actionszenen und der Tatsache, dass in Deutschland eher Komödien gefragt sind.
Passt aber schön zu „Das Buch zum Film“, oder?

*Damit hast du Recht, hätte gut gepasst. Dann hätten wir direkt eine Doppelrezi raus machen können.* 

2. Wie viele Bücher hast du geschrieben?

Erschienen sind bisher zwei Bücher, beide im Telescope Verlag. Ich stehe kurz vor der Fertigstellung meines dritten Buches, der aber beim Moonhouse Verlag erscheinen wird. Ich hatte für diesen Verlag eine Kurzgeschichte zu der Anthologie „Der erste Augenaufschlag“ beigesteuert. Vor ein paar Monaten, also ziemlich am Anfang der Arbeit an meinem dritten Roman, kam man mit einem Angebot für einen Roman auf mich zu, und wir wurden uns direkt einig. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Moonhouse.

3. Wie heißen deine Bücher und wovon handeln sie?

Mein Debüt-Roman heißt „Back to Back“ ISBN 3941139088
Es geht um einen Toningenieur, der durch einen Zufall verstrickt wird in Aktivitäten von Geheimdiensten und Terroristen. Mit seinem besten Freund, einem ehemaligen Legionär, flüchtet er nach England. Dort kommt es bei einer Castingshow, in der Keith Richards in der Jury sitzt, zum Showdown der speziellen Art. Alles ist sehr überzeichnet, brutal und mit viel schwarzem Humor gespickt.

Mein zweites Buch ist da ganz anders. Es heißt „Erbe des Tantalos“ ISBN 3941139304
Der Protagonist wacht nach einem Überfall Monate später aus dem Koma auf und weiß nichts mehr über seine Person. Ein Freund aus Schulzeiten und die anderen Besucher liefern ihm Hinweise über sein bisheriges Leben. Er stellt dadurch fest, dass sich seine Träume aus der Jugend nicht mit dem decken, was er wirklich erreicht hat. Das erste Drittel der Geschichte lässt den Leser auf amüsante bis bedrückende Art Zeuge seiner Reha werden, bis der Protagonist das Krankenhaus verlässt und seine Ehefrau zu Hause tot auffindet. Hier wird die Geschichte dann zu einem Thriller.

4. Wie kamst du auf die Ideen zu deinen Werken?

„Back to Back“ basiert auf viel Erlebten. Ich bin selbst Toningenieur und kenne das Metier sehr gut. Ein Kollege fand damals wirklich diese Uhr in Dubai, und zuerst gab es eine Kurzgeschichte darüber. Um die Crew, mit der ich auf Tournee war zu amüsieren. Die Story kam so gut an, dass ich weitermachte. In Hotels, im Backstage oder auf dem Nightliner. Das Buch ist fast komplett auf Tour entstanden. „Erbe des Tantalos“ ist stellenweise autobiographisch. Es spielt in Wuppertal, wo ich aufwuchs. Beschreibt die Punkszene damals und enthält viele persönliche Erlebnisse.

5. Beschreibe doch mal den Weg von der Idee zum Buch:

In erster Linie brauchte es Disziplin. In zweiter Linie auch. Dann darf man sich nicht einschüchtern lassen, wenn man Absagen bekommt. Natürlich braucht man ein Lektorat. Kein Autor hat genug Abstand zu seinem Werk, um die Dinge zu erkennen, die ein gutes Lektorat bereinigt. Ich kann jeden Verlag verstehen, der darauf besteht. Und es gibt beim Schreiben Regeln, die einem helfen, eine gute Geschichte zu transportieren. Du kannst nicht das Rad neu erfinden. Ich habe zwischen meinen beiden Romanen ein paar Kurzgeschichten veröffentlicht und auch Schreibseminare absolviert. Das hat mir sehr geholfen, und es wird deutlich, wenn man beide Bücher vergleicht. Ich habe mich weiterentwickelt. Mit harter Arbeit.

6. Wie hast du es geschafft deine Bücher zu veröffentlichen? Ich stelle mir das nicht leicht vor

Ich hatte Glück. Nachdem das erste Buch fertig war, inklusive Lektorat und Coverdesign, bin ich zunächst bei Randomhouse und Rohwolt abgeblitzt. Aber kurz darauf kam es zum Vertrag mit Telescope über eine Empfehlung meiner Lektorin. Lustigerweise bekam ich nach vier Wochen noch eine Zusage von einem Verlag, der sich erst nach drei Monaten gemeldet hatte. Da war schon alles in trockenen Tüchern. Insgesamt hatte ich acht Verlage angeschrieben. Vier große und vier kleine.

7. Hattest du Hilfe beim Schreiben?

Leider Nein. Ich kannte damals nur Musiker und Techniker. Aber es gibt Bücher über das Schreiben. Die habe ich in kürzester Zeit inhaliert und von meiner Lektorin habe ich auch eine Menge gelernt.

8. Wie viel schreibst du so am Tag?

Das hängt von der Tagesform und meinen beruflichen Verpflichtungen ab. Es ist auch abhängig von der Entwicklung im Plot. Manchmal hängt es. Dann fange ich nochmal von vorne an, das Geschriebene zu überarbeiten.

9. Was hast du gemacht, wenn du nicht wusstest, wie es weitergehen soll?

Das hatte ich in der Form noch nicht. Ähnlich wie Irving fange ich mit dem Ende des Buches an und arbeite mich anschließend darauf zu. Und ich schreibe chronologisch.

10. In welchem Buch würdest du gerne leben?

Ganz klar: Harry Potter. Ich wäre gerne Hagrid.

11. Trifft man dich auf Messen an?

Als Autor seltener. Ich bekam noch keine Einladung bisher. Obwohl mein bisheriger Verlag aus Leipzig kommt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

12. Nun hast du noch Raum, deiner Kreativität freien Raum zu lassen:

Kleiner Ausblick auf das nächste Werk: „Die Schlussnummer“ handelt von einem deutschen Comedian, der von einer großen Tageszeitung „kaputtgeschrieben“ wird. Erst war es als Komödie gedacht, aber am Ende ist eine bitterböse Satire daraus geworden.


Ich danke dir für das schöne Interview und dafür, dass ich dein Buch lesen durfte.
Bleibt gespannt auf die Rezi! 


~Anna